PJ-Tertial-Bericht am UniversitaetsSpital Zuerich (USZ)
Neurochirurgie
Zuerich, Schweiz
·
8 Wochen
·
Station M,N
·
03/2019 – 07/2019
Veröffentlicht am
4.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
5
Team Station
3
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
6
Klinik insgesamt
3
Unterricht
4
Betreuung
5
Freizeit
5
Station / Einrichtung
3
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 1000
- Gebühren
- 100
Erfahrungsbericht
Man macht eigentlich fast nur Stationsarbeit, etwa 1-2/Monat ist man dem Dienstarzt zugeteilt für eine ganze Woche inklusive Wochenende. Insgesamt übernimmt man sehr viele administrative langweilige Aufgaben. Zeit für den OP und Plätze auf dem OP-Plan muss man sich, abhängig von der Anzahl der Mit-PJler (zwischen 1 - 4), mehr oder weniger erkämpfen. Insgesamt eher überschaubares OP-Volumen, wenige Routineeingriffe, dafür im Vergleich sehr hohe Zahl an Spezialfällen etc. Auf Station darf man meist selbstständig Medis und Untersuchungen verordnen, Briefe schreiben, selbstständig Aufnahmen durchführen.
Keine expliziten Lehrveranstaltungen, auf Station im Allgemeinen ein neurologischer Rotationsassistent sowie ein neurologischer Oberarzt, also auch da kein neurochirurgischer Oberarzt zu sehen der einem mal etwas beibringen könnte. Die Assistenzärzte sind freundlich aber selbst so gestresst dass sie einem auch nie etwas beibringen.
Wichtig: Wochenenddienste etc. werden erwartet, 19 Tage am Stück arbeiten 13h-Stunden-Schichten in der ganzen Dienstwoche kann schon mal vorkommen. An Wochentagen im Allgemeinen ca. 10 h Arbeit, am Wochenende 13h regulär pro Tag. Eineinhalb Urlaubstage pro Monat, für Wochenenddienste werden Kompensationstage gewährt. Wichtig ist auch: Hier werden bewusst Konkurrenzsituationen für die Unterassistenten aufgebaut, resultierend ist die Kollegialität zwischen den PJlern sehr gering bis inexistent.
Wenn man gut ist darf man am Ende des Tertials teilweise selbst Patienten betreuen, am Wochenende muss man schon mal allein zwei Normalstationen versorgen, während der Assistent auf Stunden im Notfall-OP verschwindet. Insgesamt bekommt man sehr viel Routine in der prä- und postoperativen Betreuung, darf teilweise sehr viel Verantwortung übernehmen, die OP-Erfahrung kommt ein wenig zu kurz wenn man nicht permanent die Oberärzte anbettelt.
Die Oberärzte selbst sind- wenn man sie denn mal antrifft- aber sehr nett und hilfbereit, generell ist die Atmosphäre durchaus höflich, wenn auch kühl. Und die Ops sind von sehr hoher Qualität und sehr interessant, so dass ich denke, dass das hier ein gutes Haus ist wenn man später wirklich einmal Neurochirurgie machen möchte.
Bewerbung
1,5 Jahre
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