PJ-Tertial-Bericht am Israelitisches Krankenhaus
Allgemeinchirurgie
Hamburg, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station 3A, 3B, 2C, EC
·
05/2019 – 09/2019
Veröffentlicht am
2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
3
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
3
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
3
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
Erfahrungsbericht
Das Israelitsche Krankenhaus ist ein eher kleines Elektivkrankenhaus; es werden viele Fundoplikatios, Sigma- und Rektumresektionen, Cholezystektomien, Hemikolektomien, Gastrektomien, sowie Hernien-OPs, seltener Strumektomien, Whipples oder Ösophagusresektionen durchgeführt. Sowohl ärztlich als auch pflegerisch scheint es etwas besser besetzt zu sein als viele andere Kliniken, und das Entlassmanagement ist weniger streng. Im großen und ganzen wirken sowohl Mitarbeiter als auch Patienten vergleichsweise zufrieden und loben die Behandlungsqualität. Das verhindert allerdings nicht, dass bei den Chirurgen ab und zu die Stimmung kippt, was dann leider auch die PJler zu spüren bekommen. Wer chirurgisch besonders interessiert ist, kommt hier womöglich nicht auf seine Kosten, weil das OP-Spektrum begrenzt ist. Alle anderen können sich aber über (relativ...) geregelte Arbeitstage freuen.
Der klassische Tagesablauf beginnt morgens um 7 Uhr mit Blutentnahmen, um 7:20 geht die Visite los. Nach der Visite (ca. 8:15) beginnen die ersten OPs, man ist entweder im OP eingeteilt oder macht die restlichen Blutentnahmen und Zugänge. Falls ein Facharzt spontan Zeit hat, gibt es um 8:15 PJ-Unterricht (im Schnitt ca. 1x pro Woche, aber nicht regelmäßig). Je nachdem wie viele PJler da sind (meist 3-6, in den Semesterferien zusätzl. Famulanten), variiert die Zeit, die man pro Tag am OP-Tisch steht- meist sind es 1-2 kürzere/ 1 längere OP, kann aber auch mal der ganze Tag sein. Auf Station warten dann organisatorische Aufgaben, z.B. Praxistermine für Patienten organisieren, Reha-Anträge stellen oder Anmeldungen zur Onkokonferenz ausfüllen und in der zentralen Aufnahme können PJler selbstständig Patienten aufnehmen. Kostenloses Mittagessen in der Cafeteria gibt es von 11:15 bis 14:00; wer in dieser Zeit im OP ist, kann es in die OP-Küche bestellen. Um 14:45 gibt es täglich eine Röntgenbesprechung, danach Intensivvisite für das ganze chirurgische Team und die OP-Planbesprechung für den nächsten Tag. Um 15:30 ist Montag, Mittwoch und Freitag planmäßig Feierabend. Dienstags folgt darauf die Chefarztvisite, meist bis 17:00- Patientenvorstellungen von PJlern sind erwünscht. Donnerstags steht die Onkokonferenz an (bis ca. 16:30). Früher nach Hause geschickt wird man eher selten bzw. je nachdem welcher Arzt zuständig ist. Im Schnitt verbringt man 45h/ Woche dort, bekommt aber als Ausgleich für Überstunden pro ganzes Tertial 8 freie Tage.
Bewerbung
ca. 1 Jahr
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