PJ-Tertial-Bericht am LKH Baden

Anästhesiologie

Baden bei Wien, Oesterreich · 8 Wochen · Station ICU, OP · 05/2019 – 07/2019

Veröffentlicht am

2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
650

Erfahrungsbericht

Ich war 8 Wochen auf der Anästhesie und habe eine Hälfte im OP, die andere auf der Intensivstation verbracht. Anästhesie/OP: Man hat um 7:00 Morgenbesprechung und ist einem Anästhesisten bzw. OP-Saal zugeteilt. Je nachdem, welche OPs anfallen, kann man mehr oder weniger machen, ich durfte viel bebeuteln, Larynxmasken setzen, intubieren, Venflons und arterielle Kanülen legen... Spinale durfte ich auch stechen, aber das war eher die Ausnahme, aber mit mehr Initiative darf man sicher mehr machen. Wenn man die Leute schon besser kennt, kann man auch zwischen den OPs herumwandern, in den Aufwachraum gehen und so mehr machen und sehen. Die Stimmung ist gut und die Anästhesisten haben natürlich viel Zeit zwischendrin und ich habe hauptsächlich durch Unterhaltungen oder Gespräche über internistische Themen gelernt, Fälle durchbesprochen und so weiter. Insgesamt war die Zeit gut, man kann viel machen, die Mentoren sind sehr lustig und generell ist die Stimmung ein bisschen wie im Fasching. Intensivstation: Man beginnt auch so gegen 7 Uhr oder später, Visite beginnt, sobald der Chef mit der Anästhesiebesprechung fertig ist, das ist meistens gegen 7:50. Nach der Visite ist die Sitzvisite/Besprechung, wo man sich die Patienten weiter anschaut und plant. Man kann generell weniger machen, als im OP, und ist eher unterstützend für Routinedinge da, wie Blutabnahmen oder Röntgenanforderungen. Danach kommt es drauf an – wenn Herzalarm ist, kann man da mitgehen, bei Aufnahmen kann man auch Leitungen legen. Der Stimmung auf der ICU abträglich ist vor allem der Chefarzt. Es gibt wöchentlich Diskussionen, wieso eine gewisse Sache so gemacht wurde, und nicht etwa so, wie er es gewollt hätte, Themen reichen vom Ankleben der Epiduralkatheter zur Wahl des Gefäßes für den ZVK, zur Wahl des ZVK (warum diese Firma und nicht die andere). Öfters herrschen Differenzen über medizinische und ethische Entscheidungen. Abteilungsinterne Fortbildungen gibt es etwa alle vier Wochen, diese sind in der Morgenbesprechung. Man muss auch selbst eine Präsentation halten. Im Krankenhaus gibt es auch Fortbildungen, die meisten davon recht gut. Es hat auch ein Nahtkurs stattgefunden. Die Hierarchien sind flach und man duzt eigentlich alle, auch die externen Vortragenden bieten einem meistens das Du an. Das war gut: Nettes Team im OP und auf der Intensivstation Hilfsbereite Ärzte die einem eigentlich alles erlauben Generell recht nettes Spital Das war nicht gut: Schlechte Stimmung auf der ICU

Bewerbung

Über https://kpj.praktikumdb.at/, ich glaube so fünf bis sechs Monate im Voraus.

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