PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Chemnitz

Allgemeinchirurgie

Chemnitz, Deutschland · 4 Wochen · Station Krankenhaus Frankenberg · 06/2008 – 06/2008

Veröffentlicht am

1.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Erfahrungsbericht

- Frankenberg ist eine Zweigstelle der allg. Chirurgie von Prof. Böse-Landgraf hier hat man das Gefühl die Zeit ist ein bißchen stehengeblieben, zum einen ist das Haus nur notdürftig saniert. Zum anderen hat man im Stationsalltag das Gefühl hier hat sich schon lange nix mehr geändert. Aber irgendwie hat das auch seinen Charme. Unterkunft und PJ Fortbildung ist in Chemnitz. Fahrtkosten + Essensgeld wurden erstattet. Und der Prof hat mir als Dankeschön noch einen 100Euro Bonus gezahlt, weil ich der erste PJler war, den das Haus je gesehen hat. Für die Schwestern, ist man praktisch Assistenzarzt - sehr schmeichelhaft ;) Schön ist, daß in diesem kleinen Haus mit nur 2 Stationen eine bunte Mischung der chirurgischen Krankheiten behandelt wird. Eine Spezialisierung gibt es hier nicht. Je nach dem welchem der 4 Ärzte man an dem Tag zugeteilt wird, bekommt man ganz tolle Erklärungen, oder steht eben auch mal ne Stunde allein in der Notaufnahme da. (ist aber immer jemand erreichbar zum Fragen und die Schwestern haben auch immer Tips) Man nimmt an der Visite teil, wird nur auf Station gerufen, wenn das Blut abnehmen mal irgendwo komplizierter ist. Die meiste Zeit ist man in der Notaufnahme, wo auch gleichzeitig die Patienten aufgenommern werden. Ich durfte Nähen, sonographieren unter Aufsicht, Wunden versorgen, gipsen, Röntgenbilder unter Anleitung auswerten, Wundkontrollen durchführen und natürlich Patienten aufnehmen, wobei das wichtige immer nachkontrolliert oder besprochen wurde. Der OP-Trakt ist neu gebaut. Dort kann man nicht viel assistieren, weil das Team ja gar nicht an Hilfe gewöhnt ist. Aber man kann viel (steril) zuschauen, immer fragen und bekommt viel gezeigt. Die Zusammenarbeit mit den Anästhesisten ist sehr eng, die sind auch sehr nett und nehmen sich auch mal die Zeit ein EKG gemeinam auszuwerten, obwohl sie zur Klinik Mittweida gehören. Ich hatte täglich ca 2 Stunden Pause zwischendrin und immer pünktlich Schluss. Zum Ausklang des PJ war es ein entspannter und trotdzem sehr lehrreicher Monat an der BASIS der medizinischen Versorgung.

Bewerbung

Anmeldung 4 Monate vorher per Email bei Neurologiesekretärin des Klinikum Chemnitz - Frau Krause läuft alles unkompliziert
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