PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital St. Gallen

Innere

St.Gallen, Schweiz · 8 Wochen · Station Nephrologie, Rheumatologie, Allgemeine Innere Medizin, Zentrale Notaufnahme · 05/2019 – 08/2019

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
900
Gebühren
400

Erfahrungsbericht

Das Tertial in der Inneren am Kantonspital St. Gallen hat wirklich sehr viel Spass gemacht. Als Unterassistent in der Inneren ist man auf der Station einem Assistenzarzt zugeteilt. Man darf eigentlich genau das machen, was auch die Assistenzärzte machen, vor allem Aufnahmen, körperliche Untersuchung und Sonografie, Verläufe dokumentieren, Konsile anmelden, Arztbriefe schreiben und eigene Patienten betreuen. Auf der Notaufnahme ist es ähnlich. Ebenfalls steht die Betreuung von Patienten und das Schreiben von Notfallkonsultationen im Vordergrund. Was man eher nicht so viel machen darf sind praktische Tätigkeiten, wie zum Beispiel Blutabnahmen, das Legen von Zugängen, das Anhängen von Infusionen etc., da dies in der Schweiz die Aufgabe der Pflege ist. Zu den Untersuchungen (Koros, Gastros, Pleurapunktionen etc.) darf man aber immer mitgehen, wenn auf Station nicht zu viel zu tun ist. Ein weiteres grosses Plus sind die vielen Fortbildungen. Dadurch, dass das Kantonspital ein A-Spital/Zentrumsspital ist, sind sie verpflichtet täglich Fortbildungen und regelmässig Symposien anzubieten. Mittwochs mussten die Unterassistenten/PJ-ler in der Inneren dann immer einen kleinen Vortrag zu einem Thema halten, das wir auf der Station gelernt haben (das war aber nicht so schlimm :D). Donnerstags gab es immer einen EKG-Kurs, in dem wir mit einem internistischen Oberarzt verschiedene EKG-Themen durchgesprochen haben. Was etwas schwierig war, war sich an das Schweizer-Deutsch zu gewöhnen. Am Anfang habe ich wirklich weder die Pflege, noch die Patienten verstanden. Mit der Zeit wurde es aber immer besser! Der Kontakt zu den Oberärzten und Assistenzärzten ist viel enger und familiärer als in Deutschland. Man kann wirklich alles Fragen ohne schief angeschaut zu werden. Wenn etwas Zeit ist setzten sich die Oberärzte mit dir zusammen und sprechen einen Patienten durch oder ein Thema, was du noch nicht so gut kannst. Häufig geht man dann auch mit dem Stationsteam was trinken. Dadurch, dass in St. Gallen sehr viele Unterassistenten sind und fast alle im selben Wohnheim wohnen, findet man schnell Anschluss an andere Medizinstudenten, mit denen man am Wochenende etwas unternehmen kann. Wir waren beispielsweise fast jedes Wochenende in den umgebenden Bergen wandern, in den Bergseen schwimmen oder kleine Städtetrips machen. Insgesamt war es eine super Zeit hier und ich kann jedem empfehlen hierher zu kommen.

Bewerbung

Ca. 1,5 Jahre im Voraus. Jedoch klappt es manchmal auch kurzfristig, denn es springen immer wieder Unterassistenten ab.

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