PJ-Tertial-Bericht am Spital Wil

Innere

Wil, Schweiz · 8 Wochen · Station allgemeine Innere, Privatstation, Notaufnahme · 01/2019 – 03/2019

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
ca 1000,00
Gebühren
nur bei Absage, Unterkunft 300,00€ Mitarbeiterhaus

Erfahrungsbericht

Das Tertial in dem Spital Wil war das Beste meines PJs. Gleich zu Beginn gibt es eine Einführung, Foto und Einkleidung für die neuen Mitarbeiter sowie eine Einführung in das dortige PCsystem. Vorbildlich kann ich nur dagen! Man nimmt in der Schweiz kein Blut ab, kann eigene Patienten betreuen und echt freundlich aufgenommen. Egal wie viel die Assistenzärzte zu tun hatten, sie haben sich immer eine freie Minute genommen um einen was zu erklären, man konnte bei der Visite Fragen stellen und zu allen Weiterbildungen der Assistenzärzte gehen. Am Anfang hatte ich ein bisschen zu tun mich zurecht zu finden, jedoch hat mich ein schweizer "Unterassistent"=PJler eingeführt, was super war. Per Rotationsplan wird man eingeteilt in Privatstation, allgemeine Innere und Notaufnahme. Auf Nachfrage kann man auch in die Funktionsabteilungen oder andere Fachbereiche reinschnuppern. Nicht wundern, auch als PJler Innere (dort "Medizin" genannt) wird man für die Nacht-und Wochenendschichten in der Chirurgie eingeteilt, bekommt allerdings mehr Kompensation als die chirurgischen Kollegen. Somit hatte ich genug Zeit die Schweiz zu erkunden und Freunde zu besuchen unabhängig von den deutschen Urlaubstagen. Die Pflege auf der Privatstation ist manchmal etwas eigen und die Betreuung durch Oberärzte nicht so gesichert wie auf der allgemeinen Inneren, was ich schade finde. In dem Mitarbeiterhaus wohnen viele v.a. deutsche PJler, sodass es immer jemanden zum reden gab, man sich aber auch in sein privates Zimmer verziehen konnte. Wir haben super viel zusammen unternommen, ich war mit Auto da und daher haben wir oft Ausflüge in die Umgebung gemacht. An die gemeinsamen Duschen und Toiletten auf dem Gang muss man sich erst einmal gewöhnen, war aber nie Schlange stehen angesagt (2 WC, 2 Duschen pro 10 Zimmer - oft nicht alle belegt). Die Küche für 1-2 Etagen war brandneu, mit dem abendlichen Kochen musste man sich etwas absprechen. Ansonsten haben wir auch was mit den Assistenzärzten gemacht, von gemütlichem Essen bis hin zum Club in Winterthur oder Ski fahren. Alles in allem fachlich, menschlich und kulturell ein Jackpot. Ich bin echt froh, dass ich dort war!!! CAVE: das chirurgische Tertial dort sind deutlich anstrengender habe ich von meinen Mitbewohnern erlebt und gehört CAVE: es gibt auch das Spital Wattwil, bei Wunsch bitte vorher angeben

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