PJ-Tertial-Bericht am Bethanien-Krankenhaus Heidelberg

Innere

Heidelberg, Deutschland · 8 Wochen · Station K1,K3 · 03/2019 – 06/2019

Veröffentlicht am

1.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
600

Erfahrungsbericht

Zu meiner PJ-Zeit gab es einige Kündigungen, Krankheitsfälle und neue Ärzte, sodass die Arbeitsbelastung der Ärzte sehr hoch gewesen ist. Einige Aerzte waren aber wirklich sehr nett und engagiert, dass man als PJ etwas mitnimmt und haben sich auch Zeit hierfuer genommen. Ausserdem hat die fuer die PJs verantwortliche Assistenzaerztin eine kleine Pruefungssimulation mit uns durchgefuehrt. Je nach Assistenzarzt darf man auch eigene Patienten betreuen, wodurch man sehr viel lernen kann. Auch die Aufnahmen und koerperlichen Untersuchungen werden durch die PJler durchgefuehrt, wodurch man viel Routine in seinen Untersuchungstechniken bekommt. Im Stationsalltag gibt es jedoch relativ viel zu tun, sodass leider die Zeit zum Nachlesen oder etwas zu besprechen häufig fehlt. Die Aufgaben, die man als PJ hauptsächlich durchfuehrt sind: PVKs legen, EKGs schreiben, Reha-Antraege ausfuellen, Briefe schreiben, Schellong-Tests, VCI-Sonos, BGAs. An der Visite kann man leider nicht immer teilnehmen bzw. es war abhängig vom jeweiligen Arzt, aufgrund von PVKs und Patientenaufnahmen. Der PJ-Unterricht sollte eigentlich 1x /Woche stattfinden. Bei uns ist der PJ-Unterricht leider sehr oft ausgefallen. Jedoch gab es gegen Ende meines PJs einige Änderungen bezüglich der Verantwortlichkeit für den Unterricht, und der jeweilige Arzt war sehr motiviert. Fuer die Blutentnahmen morgens gibt es einen Blutentnahmedienst, sodass man die morgendlichen Blutentnahmen als PJ nicht machen muss. Man kann Samstags Dienste (von 09:00-14Uhr) mitmachen. Hierfuer bekommt man einen Tag frei. Ueberstunden darf man sich aufschreiben, und sich kumulativ dann einen Tag frei nehmen. Dienstkleidung wird gestellt, man bekommt einen Spind, es gibt keine PJ-Telefone. Das Mittagessen in der Kantine muss man selbst zahlen. Jedoch ist es möglich täglich essen zu gehen. Was mir nicht ganz bewusst gewesen ist bei meiner Entscheidung fuer das Bethanien, ist, dass hier relativ wenig Diagnostik durchgefuehrt wird. Der Patient kommt in der Regel mit gesicherter Diagnose aus einem anderen Haus zur geriatrischen Komplexbehandlung. Das Bethanienkrankenhaus besteht aus drei akutgeriatrischen Stationen und drei Reahastationen. Es gibt keine Notaufnahme/Ambulanz oder Funktionsbereiche. Man kann aber trotzdem viel für die spätere ärztliche Tätigkeit aus diesem Tertial mitnehmen.

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