PJ-Tertial-Bericht am Spital Walenstadt
Allgemeinchirurgie
Walenstadt, Schweiz
·
8 Wochen
·
Station Chirurgie
·
06/2019 – 08/2019
Veröffentlicht am
5.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
6
Team Station
4
Kontakt zur Pflege
5
Ansehen des PJlers
6
Klinik insgesamt
6
Unterricht
6
Betreuung
6
Freizeit
2
Station / Einrichtung
6
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- ca. 900
- Gebühren
- abzueglich 350 fuer das Wohnheim
Erfahrungsbericht
Dieser Bericht bezieht sich ausschliesslich auf die Situation in der Chirurgie. Die Unterassistenten anderer Fachrichtungen waren z.T. auch sehr gluecklich.
Es findet keine Lehre statt, weder fuer die UHUs noch fuer die Assistenten. Das kleine und beschraenkte Team der Kaderaerzte verhindert jeglichen Lernfortschritt durch eine Fuelle an unsinnigen Aufgaben und Schikane. Kritik wird generell nur in An- oder Abwesenheit von Personen je nach entsprechender Funktion, bevorzugt direkt am Patientenbett oder vor versammelter Mannschaft geaeussert. Konstruktivitaet ist hierbei nicht zu erkennen.
Zu den Aufgaben der Unterassistenten gehoeren: Dokumentation bei Visite, Voruntersuchungen, Berichte schreiben, Wasser holen, Akten schreddern und manchmal 2. Assistenz im OP. Wenn man sich reinkniet, darf man hier bis zu 1x/Woche naehen, was den Hoehepunkt der aerztlichen Ausbildung darstellt. Ansonsten steht man in erster Linie im Weg, worauf man bei jeder Gelegenheit ausdruecklich hingewiesen wird. Abwesenheit, welche den didaktisch hoechsten Wert darstellt, wird hingegen nicht gerne gesehen. Weder Assistenten noch Unterassistenten trauen sich Fragen zu stellen, da dies stets zum Anlass genommen wird, vermeintliche Wissensluecken zu Inkompetenz umzuformulieren und diese vorzuhalten. Das Lernen wird so systematisch verhindert.
Pro:
-Wunderschoene Natur
-u.U. tolle soziale Kontakten mit Kommilitonen
Contra:
-Keine Lehre
-Toxisches, belastendes Arbeitsumfeld
-Unsinnige Arbeitsbeschaffungsmassnahmen
-Rueckwaertsentwicklung der eigenen fachlichen Kompetenzen
-Teilhabe an unprofessioneller Kommunikationskultur
-Kaum Patientenkontakt
-Teaminterne Konflikte auf Kosten von Arbeitnehmerzufriedenheit und Patienensicherheit
Bewerbung
ca. 1 Jahr im Voraus ueber das HR-Management der SRRWS
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