PJ-Tertial-Bericht am Kreiskrankenhaus Freiberg

Anästhesiologie

Freiberg, Deutschland · 8 Wochen · Station Anästhesie und ITS · 03/2019 – 06/2019

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
373

Erfahrungsbericht

In der Anästhesie im KKH Freiberg wird man als PJler vom ersten Tag an sehr herzlich ins Team aufgenommen. Am ersten Tag hat man wie so üblich mit einer Menge Botengänge zu tun. Man erhält sein eigenes Telefon, 4x komplette Kleidung, einen eigenen Computer- und SAP-Zugang, eine Parkkarte für kostengünstiges Parken auf dem Mitarbeiterparkplatz (0,04€/h) und Essensmarken für das gesamte Tertial. Der Chefarzt der Anästhesie und gleichzeitig PJ-Verantwortlicher der Klinik hat uns sehr herzlich willkommen geheißen und uns eine kleine Einführung in den Krankenhaus-Ablauf gegeben. Er ist jederzeit für alle PJler im Haus ansprechbar und sehr hilfsbereit. 7.30 Uhr morgens beginnt die Besprechung, in der der OP-Plan durchgegangen wird. Ich verbrachte die ersten 8 Wo. im OP und dürfte selbstständig Narkoseeinleitungen unter Aufsicht durchführen (inkl. Spinalanästhesie). Während der OP darf man je nach Anästhesist das Narkoseprotokoll führen und auch selbstständig die OP-Säle wechseln, um so viele Einleitungen wie möglich durchführen zu können. Nach den 8 Wochen ging es auf die ITS, in der ich meine eigenen Patienten visitieren dürfte, sowie Arterien, ZVK und Shaldon-Katheter legen dürfte. Außerdem konnte ich sehr viel über Sonographie lernen und jeden Tag selbst sonographieren sowie Befunde schreiben. Das Ärzteteam dort war sehr nett und dankbar. Die Dienstzeit von 7-15.30 Uhr verging immer sehr schnell und man ist größtenteils immer pünktlich raus gekommen. Nach 4 Wochen ITS dürfte man sich entscheiden, ob man noch weitere 4 Wochen auf ITS verbringen möchte oder nochmal 4 Wochen in den OP Saal wechseln will. Während der gesamten Zeit, hat man immer wieder kurze Gespräche mit dem Chefarzt, in denen man alles Weitere erfragen und besprechen kann. Man hat als PJler im Haus (nicht nur in der Anästhesie) jederzeit die Möglichkeit auf dem NEF mitzufahren. Ich habe das oft genutzt und konnte dabei viel über Notfallmedizin lernen. 1 mal pro Woche gab es einen PJ-Unterricht, der im Prinzip alle Fachbereiche abdeckte. Wenn man will, kann man auch mal einen 24h-Dienst mitmachen. Man bekommt dafür ein Zimmer gestellt sowie einen zusätzlichen freien Tag. Alles in Allem hat mir das PJ in Freiberg sehr viel Spaß gemacht und ich bin immer noch begeistert von dem netten Team und wie herzlich man als PJler aufgenommen wurde. Freiberg ist ca. 45min Fahrzeit mit dem Auto von DD entfernt. Es fahren allerdings sehr viele Ärzte jeden Morgen aus DD nach FG, so dass sich leicht Fahrgemeinschaften bilden lassen. Zug wäre auch noch eine Option.

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