PJ-Tertial-Bericht am Ilmtalklinik Pfaffenhofen

Chirurgie

Pfaffenhofen, Deutschland · 8 Wochen · Station ACH, UCH, Intensiv und Notaufnahme · 03/2019 – 06/2019

Veröffentlicht am

1.47
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 4
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
390
Gebühren
Wohnheim kostet 190 Euro

Erfahrungsbericht

In der Ilmtalklinik gab es als ich dort PJ gemacht habe gar keinen anderen Studenten. Daher gab es wie anderswo üblich auch nicht die typischen PJler-Aufgaben sondern ich konnte mir fast immer frei aussuchen was mich interessiert und dort mitgehen. Ich habe es mir dann so organisiert, dass ich längere Zeit auf der Allgemein- und Viszeralchirurgie und der UCH war und je eine Woche auf der Intensivstation und der Notaufnahme verbracht habe. Alle Stationen waren durchweg interessant! Allgemein herrscht eine andere Stimmung als in den Unistädten - es ist eine entspanntere Stimmung und man kann die Basics lernen. Das Spektrum der OPs ist sicher kleiner als in größeren Häusern aber trotzdem ist mir nicht langweilig geworden (Cholezystektomie, Hernien-OPs, Schilddrüse, Hemikolektomien, Amputationen, selten Thoraxeingriffe, Frakturversorgungen, seltener auch Endoprothetik, Wirbelsäulenchirurgie). Ich durfte, musste aber nicht in den OP. Im OP war ich immer steril am Tisch dabei, der Umgangston war immer angemessen bis entspannt und ich durfte fast immer die Hautnaht machen (selten auch subkutan und Drainagen annähen). Je nach Operateur war z.T. auch mitoperieren möglich. Und obwohl ich wirklich Respekt vor dem Tertial hatte und mich nicht als Chirurgin gesehen habe, habe ich sehr viel machen dürfen und mit der Zeit auch deutlich an Sicherheit gewonnen. Meine Kollegen waren von überall her (Rumänien, Griechenland, Bulgarien, Italien, Afghanistan...) was ich als große Bereicherung empfunden habe! Unterricht war im Vorhinein durch die sehr nette Sekretärin der ACH einmal wöchentlich organisiert worden, hat aber nur in ca. 30% der Fälle tatsächlich stattgefunden. Man hätte aber wahrscheinlich auch noch mehr dahinter sein können, dass Seminare zustande kommen. Ich habe es auch einfach genossen viel praktisch machen zu dürfen. Meine Highlights waren: PEG-Anlage, Kardiovertieren, Aszites-Punktion, Nähen (Donati, Allgöwer, Einzelknopf, subkutan, alles auch fortlaufend) und Mitoperieren. Ich kann ein Tertial in der Chirurgie in Pfaffenhofen auf jeden Fall empfehlen, wenn ihr überlegt dort hinzugehen kann ich auch gerne noch genauere Infos geben!

Bewerbung

Über PJ-Portal bei der TUM im Nachrückverfahren. Persönlicher Kontakt mit dem Sekretariat der ACH.

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