PJ-Tertial-Bericht am Schlosspark-Klinik Charlottenburg

Allgemeinchirurgie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station Allgemeinchirurgie · 05/2018 – 12/2018

Veröffentlicht am

3.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 4
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 3
Unterricht 3
Betreuung 4
Freizeit 3
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Pro: - regelmäßiges kostenfreies Mittagessen ohne Getränk im Wert von ca. 5 Euro mit reichlicher Auswahl in der Cafeteria - OP-Pflegeteam und Pflege auf Station rundweg hilfsbereit und freundlich - Oberärzte haben wenig Zeit, beantworten aber gerne Fragen und sind freundlich - Möglichkeit oft im OP zu sein oder bei interessanten OPs zuzuschauen (wenn vorher im Team abgesprochen) - eigene Spindte für Studenten (allerdings in einem separaten Haus, daher etwas umständlich am Morgen) - Rotation in Unfallchirurgie für Hälfte der Zeit vorgesehen (Stimmung deutlich besser im Team; hier theoretisch Möglichkeit der Rotation in die Rettungsstelle, de facto aber selten realisiert, da Studenten immer sowohl im OP als auch auf Station gebraucht wurden) Contra: - täglich schlechte Stimmung auf Station und im OP und angespannte Atmosphäre im ärztlichen Team untereinander als auch zur Pflege, dass dann auch die Studenten zu spüren kriegen - sehr schlechte Kommunikation, respektloses, teils cholerisches Verhalten zwischen Pflege, Ärzten und Sekretariat (mangelhafte Übergaben, fehlerhafte Kurveneinträge, Unterbesetzung, keine Pflege bei Visite dabei....) - strenges, sehr bürokratisches und unfreundliches Sekretariat (PJ-Fehltage müssen JEDE Woche schriftlich als Antrag im Sekretariat eingereicht werden, diese werden dann konkret festgehalten für das PJ-Zeugnis am Ende; Krankheitstage können nicht kompensiert werden, sondern gelten immer als Fehltage, PJ-Tage können auch nicht gesammelt werden) - Unterricht fiel oft ganz oder zur Hälfte aus, da Lehre kein exklusiver Platz eingeräumt wurde, sodass Dozenten oder Studenten selbst während der Unterrichtszeiten im OP anwesend sein mussten und Unterricht anschließend aus Kapazitätsgründen nicht nachgeholt wurde; wenn Unterricht stattfand, dann zu sehr unterschiedlicher Qualität - keine Betreuung oder Vorstellung eigener Patienten, dafür aber tägliche "Notfalllabore", sodass man die Visite regelmäßig nur zur Hälfte mitbekam; sehr viel Briefe schreiben, keine Zeit für Lehre auf Station, eigenständiges Denken unerwünscht - verglichen zu anderen Krankenhäusern, kaum Lernen von chirurgischen Basisfertigkeiten wie Nähen im OP (da sich keine Zeit dafür genommen wird) - unpraktisches Wäschesystem (Abholort und Abgabeort unterschiedlich) sowie unpraktischer Transport von fertigen Arztbriefen täglich zum Chef zur Revision in separates Haus Fazit: Insgesamt sehr enttäuschendes und frustrierendes PJ-Tertial getreu dem Motto "Haken halten und Klappe halten". Vorige Bewertungen im PJ-Ranking waren gut, sind allerdings stark veraltet und werden dem aktuellen Stationsalltag mit aktueller Besetzung nicht mehr gerecht. Daher in der Gesamtabwägung keine Empfehlung.
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