PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Siloah

Herz-/Gefäßchirurgie

Hannover, Deutschland · 8 Wochen · Station A4 · 11/2018 – 03/2019

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Insgesamt bin ich während des 16-wöchigen Chirurgie-Tertials nur für 2 Wochen in die Gefäßchirurgie rotiert, wollte aber gerne nochmal separat darüber berichten, da die Abteilung in meinen Augen völlig unterschätzt wird! Zum Tagesablauf: Der Tag begann jeden morgen um 7:30 mit der Röntgenbesprechung gemeinsam mit den Thoraxchirurgen, da die Abteilung sowohl die Thorax-, als auch die Gefäßchirurgie umfasst. Wir waren zu dem Zeitpunkt mit 2 PJlern dort eingeteilt und haben uns aufgeteilt. Daher kann ich über die Thoraxchirurgie keine Aussage treffen :). Nach der Besprechung ging es hoch auf Station zur Visite. Im Gegensatz zur Viszeralchirurgie erfolgte hier die Wundversorgung inklusive Verbandswechsel durch die Stationsärzte selbst. Hier konnte man immer gerne mit anpacken und hat viele Erklärungen bekommen. 1x die Woche war eine Chefarztvisite. Hier hat sich der Chef jedes mal Zeit genommen uns zwischen den Patienten noch etwas zu erklären. Danach ging es eigentlich schon direkt los in den OP. Hier herrschte durchweg ein respektvoller und freundlicher Umgangston - sogar erschreckend gelassen. Auch wenn es zu Blutungen großer Gefäße kam behielten die Operateure stets einen ruhigen Kopf, was mich unheimlich beeindruckte. In erster Linie bestand meine Aufgabe darin Haken zu halten (was ich aber aufgrund der wirklich spannenden OPs überhaupt nicht als nervig oder anstrengend empfunden habe) und am Ende zu zunähen. Das Team der Gefäßchirurgie ist im Vergleich zur Viszeralchirurgie ziemlich klein. Während meiner Rotation gab es, soweit ich mich richtig erinnere, lediglich 3 Assistenzärzte, 3 Oberärzte/innen und einen Facharzt. Ich kann jedem PJler nur ans Herz legen wirklich auch in die Gefäßchirurgie zu rotieren, am besten auch länger als nur für 2 Wochen. Im Vergleich zur Viszeralchirurgie erlebt man nochmal ganz andere Operationsverfahren und auch viel action - von rupturierten Bauchaortenaneurysmata bis hin zu Eingriffen an den Carotiden!!
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