PJ-Tertial-Bericht am Spital Riggisberg

Allgemeinchirurgie

Riggisberg, Schweiz · 8 Wochen · Station Chirurgie · 10/2018 – 02/2019

Veröffentlicht am

1.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1100
Gebühren
640

Erfahrungsbericht

Das Spital Riggisberg ist ein sehr kleines Krankenhaus in idyllischer Lage. Ich habe dort mein Chirurgie-Tertial absolviert und es hat mir großen Spaß gemacht. Man wurde sowohl in der Notaufnahme als auch auf Station eingeteilt. In den OP durfte man selbstverständlich auch, allerdings muss man sagen, dass im Spital Riggisberg nicht unglaublich viel operiert wird. Manche Tage gab es gar keine Operationen. Trotzdem durfte man in der Notaufnahme viel machen, Patienten aufnehmen, untersuchen, Diagnostik anordnen und auch die Wundversorgung konnte man selber machen. Dadurch, dass die Notaufnahme nicht getrennt wurde in chirurgische und internistische, sah man ein breites Spektrum an Patienten bzw. Krankheitsbilder. Alle Patienten könnten mit der OA oder Chefarzt rückgesprochen werden, sodass man nie alleine gelassen wurde. Die Assistenten sind alle sehr jung, teilweise auch gerade vom Studium kommend. Normalerweise bleiben die Assistenten so 1-2 Jahren, wodurch das Team regelmäßig durchmischt wird. Auf Station hatte ich dann unter der Woche nur die chirurgischen Patienten. Hier ordnet man Medikamente an, macht Verbandswechsel, wenn man mag usw. Blut abnehmen oder Flexülen legen gehören in der Schweiz nicht zu den ärztlichen Aufgaben, deswegen hatte ich damit weniger zu tun. Die PJ werden auch am Wochenende eingesetzt. Teilweise ist man dann zu 2 für die chirurgischen, internistischen und auch die Patienten der Neuro-Reha verantwortlich. Der Hintergrund kommt jedoch immer so gegen Mittag rein, falls es noch fragen und Probleme gibt. Die Stimmung im Team stimmt. Sowohl und den Ärzten als auch zum Pflegepersonal. Alles ist sehr familiär und freundlich. Die Arbeitszeit variiert etwas, je nachdem wie viel zu tun ist. Begonnen haben wir immer 7.45. Alles in allem ein sehr schönes Tertial. Man wird etwas ins kalte Wasser geworfen, aber man wird dabei nie alleine gelassen. Da Riggisberg etwas ab vom Schuss gelegen ist, empfiehlt sich ein Auto, da die öffentlichen Verkehrsmittel zwar regelmäßig fahren, aber dann doch ins Geld gehen. Die Landschaft ist traumhaft, für Wanderbegeisterte genau das richtige. Kurz noch zur Unterkunft: Die Zimmer sind direkt am Krankenhaus und sind mit allem nötigen ausgestattet. Es gibt 2 unterschiedliche Apartments, die einen sind wie kleine Maisonette - Wohnungen aufgebaut (Küche, Bad, Balkon, 2 stöckig), die anderen sind einfache Zimmer ohne Küche, aber mit Gemeinschaftsküche. Für Autos gibts parplätze bzw. sogar Tiefgarage, beides gegen Entgelt.

Bewerbung

Ich habe mich ungefähr 6 Monate im Voraus beworben. Einfach eine Mail an den Chefarzt geschrieben und der hat mich dann an die Personalabteilung verwiesen, die den gesamten Rest mit mir geklärt hat. Ich sollte einmal Bewerbungsunterlagen per Mail schicken und das wars dann auch schon. Ging ziemlich einfach und schnell. Die Korrespondenz war immer sehr nett.

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