PJ-Tertial-Bericht am Kliniken Maria-Hilf Moenchengladbach

Neurologie

Moenchengladbach, Deutschland · 8 Wochen · Station Normalstation, Stroke Unit, Intensivstation · 05/2018 – 09/2018

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400 (150 für PJ + 250 für Hiwi-Job -> 1 Dienst/Monat)

Erfahrungsbericht

Ich kann mein Neurologie-Tertial in den Kliniken Maria Hilf in Mönchengladbach nur empfehlen. Als eine der größten neurologischen Kliniken im Großraum Düsseldorf/Aachen hat die Klinik wirklich viel für PJler zu bieten: 3 Normalstationen, wobei auf einer Station auch viel neurologische Frührehabilitation und Neurogeriatrie ist, zudem eine große Stroke Unit, eine neurologische Intensivstation, die neurophysiologische Ambulanz mit Autonomem Labor sowie ein Schlaflabor. Als einzige PJlerin konnte ich mir meine Rotation frei auswählen, sodass ich auf Normalstation, Stroke Unit, Intensivstation und in der Notaufnahme war. Nach kurzer Einarbeitung auf Normalstation durfte ich mit der Zeit die ersten eigenen Patienten betreuen (stets in Rücksprache mit Assistenz- und Oberarzt) und wurde auch von anderen Stationen für Lumbalpunktionen angerufen, damit ich diese in meinem Tertial häufig üben konnte. Trotz leichten Personalmangels haben sich sowohl Assistenz-, als auch Oberärzte stets Zeit genommen, mir Dinge zu erklären und offene Fragen zu beantworten. Das in anderen Häusern typische Blutabnehmen und Zugänge legen wird in Mönchengladbach zum größten Teil durch die Schwestern erledigt, sodass man selbst mehr Zeit hat den Stationsalltag der Ärzte mitzuerleben. Am besten gefallen hat mir die Zeit in der Notaufnahme, wo ich oft selbstständig arbeiten konnte und die Patienten nach ausführlicher Aufnahmeuntersuchung dem Oberarzt vorstellen und mit ihm das weitere Procedere festlegen konnte. Es gab jeden Tag (außer mittwochs) eine Röntgenbesprechung, in der die Bilder des vergangenen Tages ausführlich besprochen wurden. So konnte man auch als PJler viel davon mitnehmen. Zudem gab es einmal wöchentlich eine Psychiatrie-Fortbildung für die Assistenten und einmal eine klinikinterne neurologische Fortbildung. Zudem gab es 2-3x/Woche PJ-Unterricht. Jeden Dienstag gab es einen EKG-Kurs und eine Fortbildung weiterer Fachbereiche in wechselnder Reihenfolge (Chirurgie, Anästhesie, Neurologie usw.). Zudem hatten wir jeden Mittwoch Mittag Radiologie-Kurs und alle 2 Wochen montags einen Nephrologie-Kurs. Insgesamt hat der PJ-Unterricht relativ regelmäßig stattgefunden, wenn er ausgefallen ist wurde meist früh genug eine Mail geschickt. Außerdem haben alle PJler des Hauses in ihrem Tertial eine Radiologie-Woche. In dieser kann man in die verschiedenen Befundungen reinschauen oder auch mal bei einer Thrombektomie zusehen. Die Unterkunft wird vom Krankenhaus gestellt (mittlerweile ist glaube ich auch das neue PJler-Haus direkt am neuen Krankenhaus eingeweiht), ebenso Kittel und Hose. Zudem hat man 6,50€ Essensgeld/Tag, womit man locker frühstücken und zur Mittag essen kann.

Bewerbung

PJ-Vergabeverfahren der RWTH Aachen
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