PJ-Tertial-Bericht am DRK Kliniken Westend
Chirurgie
Berlin, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie
·
07/2018 – 10/2018
Veröffentlicht am
2.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
3
Team Station
3
Kontakt zur Pflege
3
Ansehen des PJlers
4
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
4
Freizeit
2
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 0
- Gebühren
- 0
Erfahrungsbericht
Pro:
- Studientag
- Gutes Mittagessen (2 "Sachbezugs"-Essen frei zur Auswahl mit Gewichtsvorgabe, bei einigen Angestellten kommt man auch noch mit dem Buffet-Essen durch)
- keine Überstunden
- viele und nette Mitstudierende
- lehrreiche Fortbildungsveranstaltungen 1-2x/Woche (die gefühlt seltener ausfallen als in anderen Häusern)
- Man erhält Routine in Blut abnehmen, Zugänge legen und Verbände/Pflaster wechseln, Drainagen ziehen etc.
- Man kann (und sollte) sich erkämpfen, auch mal in der Rettungsstelle/ den verschiedenen Ambulanzen zu sein (empfehlenswert), man kann vielen verschiedenen Operationen beiwohnen (Exzellente Chirurgen und großes Spektrum in diesem Haus!!)
- sehr nette PJ-Koordinatoren des Klinikums
Kontra:
- (siehe Aufgabenbereiche) PJler werden auf Station von Ärzten und der Pflege leider eher als kostenlose Hilfskräfte als als angehende Ärzte angesehen
- PJ-verantwortliche Ärztin der Chirurgie war leider äußerst unkooperativ. Man erhielt den Eindruck, der Alltag werde einem bewusst erschwert. Rigide Einteilung ohne Wahlmöglichkeit (Rotation Unfall-/Allgemeinchirurgie)
- schwierige Atmosphäre auf den großen Stationen und insbesondere auf der Unfallchirurgie
Fazit:
- Wer sehr an Chirurgie interessiert ist, kommt auf seine Kosten, wer nicht an Chirurgie interessiert ist, kommt damit auch gut durch
- ich als intermediär an Chirurgie Interessierter habe in allen Bereichen etwas gelernt, einiges Gutes aber auch viel Unerfreuliches erlebt
- insgesamt deutliche Unterschiede zwischen den Stationen, den Unterbereichen der Chirurgie und natürlich individuell den Ärzten (man wird leider ohne Wahlmöglichkeit eingeteilt!): Allgemeinchirurgen kümmern sich subjektiv besser um die PJler. Auf den kleinen Stationen wird subjektiv mehr gelehrt. Einige Ärzte binden die PJler häufig ein, andere verteilen eher (potentiell unliebsame) Tätigkeiten.
- dem Großteil der Probleme wird man sicherlich in den meisten chirurgischen Kliniken begegnen, aber insbesondere der erste Aufzählungspunkt unter "Kontra" ist so nicht hinzunehmen
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