PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Koeln

Psychiatrie

Koeln, Deutschland · 8 Wochen · Station offene & geschütze Station · 11/2018 – 03/2019

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400
Gebühren
keine

Erfahrungsbericht

Ich hatte wirklich ein schönes Tertial in der Psychiatrie der Uniklinik und kann es nur weiterempfehlen. Arbeitsbeginn ist um 8 Uhr morgens. Um 8.15 Uhr versammelt sich das gesamte Ärzteteam im Seminarraum zur Morgenbesprechung. Dienstag findet im Anschluss daran eine Fortbildung statt. Freitags fällt die Besprechung aus, dafür gibt es eine interessante Fallvorstellung zusammen mit der Neurologie und der Psychosomatik. Danach beginnt der Stationsalltag mit Blutabnahmen und Viggos legen (deren Anzahl sich aber sehr in Grenzen hält). Außerdem habe ich viele EKGs ausgewertet und Patienten untersucht. Dies kann man hier wirklich ganz in Ruhe super üben. Nach kurzer Zeit durfte ich auch selbst Patienten aufnehmen, visitieren und unter Supervision betreuen. Mit ein bisschen Glück, darf man auch bei einer Lumbalpunktion assistieren bzw. diese durchführen. Wenn auf Station mal nichts zu tun war, war es auch kein Problem einen Tag im EKT, in der Poliklinik, Ambulanz oder im FEZ zu verbringen. Das Tertial verbringt man je zur Hälfte auf einer geschützten und einer offenen Station. Alle Ärzte sind super nett und engangiert. Die Hierarchien sind sehr flach. Alle gehen regelmäßig und in Ruhe zusammen Mittagessen. Darüber hinaus gibt es jeden Donnerstag ein PJler- Frühstück, da um diese Zeit auch die Assistenten gemeinsam frühstücken. Visite findet zweimal pro Woche (Oberarzt- und Assistentenvisite) statt. Diese geht meist von 9.30 bis etwa 14 Uhr. Einmal pro Woche findet auch ein Seminar mit Prof. Jessen statt. Hier exploriert ein Student einen Patienten von Station. Danach folgen Fragen vom Professor, den anderen Studenten und eine Besprechung des Krankeitsbildes. Das Seminar ist wirklich sehr lehrreich und Prof. Jessen ein echt netter Chefarzt. Leider ist dieses aber auch häufig ausgefallen. Ansonsten kann man das wöchentliche Seminar für alle Uniklinik-PJler besuchen. Der Studientag ist fest der Mittwoch und kann auch nicht an einem anderen Tag genommen werden. Studientage können nicht gesammelt werden. Es ist auf keinen Fall ein Problem früher zu gehen. Meistens wurde ich um etwa 15 Uhr nach Hause geschickt.

Bewerbung

Bewerbungen sind bei Frau Bünzow einzureichen. Sie freut sich, wenn man sie vorher kontaktiert und fragt, ob sie noch Unterlagen benötigt usw. ;)
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