PJ-Tertial-Bericht am UniversitaetsSpital Zuerich (USZ)
Pathologie
Zuerich, Schweiz
·
8 Wochen
·
Station Präpariersaal, Büro mit gutem eigenem Mikroskop und Computer, Zuschnitt
·
05/2018 – 07/2018
Veröffentlicht am
1.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
3
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
3
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
Erfahrungsbericht
Meine Zeit in der Patho des USZ war der lehrreichste Teil meines PJ. Es wird einiges verlangt. Beim morgentlichen Rapport muss man damit rechnen, sich zu den "Schnitten des Tages" äußern zu müssen. Außerdem sind zumindest offiziell die Arbeitszeiten der UAs ebenso lange wie die der Ärzte.
Im Gegenzug giebt es viel Lehre und Hilfe und Tipps von Assistenz- und Oberärzten.
"Die Arbeit beginnt mit einem Rapport um 8.15, dann werden auch die Fälle besprochen und Slides kommentiert. Danach eine Kaffee- und WC-Gang-Pause und nun beginnt die Autopsie-Arbeit. Nach einer gründlichen Einführung kann der Unterassistent selber zuerst die einzelnen Organen fachgerecht präparieren, beschreiben und asservieren. Später (nach ca 10-30 Assistenzen) wird eine selbstständige Autopsie durchgeführt. Mittagspause gibt es idR um 12.30, Arbeitsende meist vor 18Uhr. "
(siehe frühere Bewertung)
Bei mir war das auch so. Hab zwar nie eine Autopsie völlig selbstständig gemacht, aber wenn man sich reinhängt (schnell präpariert) und den/die richtige Assistenten erwischt geht das wohl.
Am Nachmittag dann Schnitte gucken. Oft unter Anleitung einer Assistenzärztin. Manchmal auch mit nem Oberarzt. Ansonsten selbstständig. Da muss man sich einfach ranhängen und ein Gefühl dafür entwickeln wer einem gerne etwas zeigt und gerade Zeit hat.
Gegen Ende habe ich dann im Zuschnitt gesessen und wurde angelernt. Nach ein paar Tagen durfte ich kleine Präparate zuschneiden, einkapseln, die Berichte diktieren und nachmittags meine Diktierfehler korrigieren.
Wer sich für Patho interessiert und motiviert ist, kann hier einiges lernen.
Bewerbung
Beworben hab ich mich ein Jahr im Voraus. Wäre aber auch spontaner gegangen.
Unterbringung im Personalwohnheim war ok. Viele nette Leute dort aber auch viele Chaoten :)
Das "Gehalt" ging komplett für Miete und Essen drauf.
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