PJ-Tertial-Bericht am Ospedale Loreto Mare

Allgemeinchirurgie

Neapel, Italien · 8 Wochen · Station Allgemeinchirurgie · 07/2017 – 12/2017

Veröffentlicht am

3.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 4
Unterricht 5
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Pro: - Man durfte viel mit in den OP. OP-Tage waren meistens Do + Fr - Arbeitszeiten, viel Freizeit, viel Kaffee, keine Blutentnahmen/Viggo legen - man kann in die Notaufnahme, muss sich aber selber drum kümmern. - man war nett zu mir und ich hatte viele Freiheiten - schöne Gegend (Ischia, Capri, Pompej usw), gutes Essen Kontra: - eigene Arbeitskleidung inkl. OP-Kleidung/-Schuhe mitbringen und selbst waschen (kein Scherz). - Man war oft OP-Schwester und reichte Instrumente an. - Hygiene (Station/OP) war eher Dritte-Welt-Niveau. Kein Desinfektionsmittel auf Station. - Sprache: Neapolitanisch ist fast nicht zu verstehen, wenn sie Hoch-Italienisch sprechen, gehts - Wohnheim (Residenza Parthenope) lag in einem Industriegebiet, welches selbst die männlichen Bewohner nachts mieden. Es gab zwar einen kostenlosen-Shuttle-Service, aber nur bis 20.30 Uhr. Dort wohnen fast alle in WGs, die aber teilweise in schlechtem Zustand sind - Prinzipiell ist auch in Neapels Innenstadt Vorsicht nach Anbruch der Dunkelheit angesagt außerhalb der touristischen Innenstadt. Das Krankenhaus selbst liegt in einem gefährlichen Viertel, in dem selbst mein männlicher Kollege nachts Angst hatte heimzugehen.

Bewerbung

Zu den Formalitäten: - der damalige Chefarzt war unkompliziert, brauchte aber eine Versicherungsbestätigung - aufpassen wegen der für Deutschland notwendigen Unterschriften, da es scheinbar inzwischen kein offizielles Lehrkrankenhaus weder von den Universitäten Federico2 noch Vanvitelli ist. Auch aus anderen Teilen Italiens habe ich gehört, dass die dortige Universität nur unterschreibt, wenn man währenddessen dort immatrikuliert war (Erasmus Placement gilt nicht). - Italienische Chefärzte lesen keine Briefe, selten Emails und beantworten selbige noch viel seltener.

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