PJ-Tertial-Bericht am Marienkrankenhaus

Allgemeinmedizin

Hamburg, Deutschland · 8 Wochen · Station C2, Unfallchirurgie · 07/2018 – 09/2018

Veröffentlicht am

2.47
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 4
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0

Erfahrungsbericht

Allgemeinchirurgie: Die Ärzte sind nett aber mehr auch nicht. Wir waren zu der Zeit 4 PJler und teilweise noch 2-3 Famulanten. Da die Aufnahmen in der Ambulanz gemacht werden, gab es nichts zu tun und man ist sich auf den Füßen rumgestanden. Da wir so viele waren, wurden wir nicht wirklich ins Team integriert. Nur die BE und Braunülen sollten wir machen, das ist mit so vielen Leuten dann meist auch nach ner halben Stunde erledigt gewesen. Danach haben wir uns eingeteilt wer in die 2-3 OPs mitgeht, wo PJler eingetragen waren. Die Verbliebenen durften sich dann langweilen und Zeit totschlagen. Wenn man etwas lernen will, muss man sehr viel Eigeninitiative zeigen, sonst passiert da leider gar nichts. Es gibt zwei PJ Telefone, wo du dann angerufen wirst wenn jemand im OP gebraucht wird oder du ne Braunüle legen sollst. Unfallchirurgie: Die Ärzte sind etwas "lockerer", es fliegen permanent Schimpfwörter durchs Arztzimmer, da ist uns teilweise echt die Kinnlade runtergefallen. Man kann hier Visite dokumentieren, Rehas anmelden und Briefe schreiben und natürlich mit in den OP gehen. In der Unfallchirurgie sind auch die Sprechstunden ganz interessant. Auch die Notaufnahme ist empfehlenswert, da geht der Tag schnell rum. Insgesamt: Mittagessen war fast immer möglich, man hat als PJler einen bestimmten Betrag den man verzehren kann. Wenn man dann ein Blatt Salat zu viel auf dem Teller hat, kannst du noch was nachbezahlen. Das ist eine Frechheit, da ja noch nicht mal ein Gehalt bezahlt wird. Positiv: man kann eigentlich immer früh gehen und hat dementsprechend viel Freizeit. Die Pflege ist zum Großteil sehr sehr freundlich und nett. Negativ: Im OP durfte ich während des gesamten Tertials eine (!) einzige Naht machen. Ansonsten steht man nur mit seinen Haken da und soll nicht im Weg rumstehen.
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