PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsspital Basel

Allgemeinchirurgie

Basel, Schweiz · 8 Wochen · Station Traumatologie und Orthopädie sowie Viszeralchirurgie · 12/2018 – 02/2019

Veröffentlicht am

3.47
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 4
Unterricht 4
Betreuung 4
Freizeit 4
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1100 Franken

Erfahrungsbericht

Insgesamt ein enttäuschendes 3. Tertial nach grossartigen Erfahrungen in meinen ersten zwei PJ-Tertialen. Die Stationsteams sind sehr freundlich und offen gewesen. Die Assistenzärzte sind auf der Station bemüht zu lehren, nur fehlte es meistens an Zeit. Im OP wurde ich kaum einbezogen, Erläuterungen und Erklärungen durch die Oberärzte waren eine Rarität. Meistens war ich nur als zweite Assistenz beteiligt, Nähen war manchmal auf direkte Nachfrage möglich. Der angedachte einmalige Unterricht fand leider sehr unregelmässig statt, der zeitliche Rahmen betrug 30min in der früh. Zudem war die Qualität nur mässig: kaum interaktive Arbeit, keine Fallbeispiele.. Was dem Tertial einen besonders negativen Beigeschmack gab, war die Engstirnigkeit und das extreme Festhalten an Regularien durch die chirurgische Sekretärin, die für die Unterassistenten verantwortlich ist. Einhalten von deutschen PJ-Zeiten ist quasi nicht möglich, da man punktgenau am ersten Tag des Monats beginnen und am letzten Tag enden muss. Diskussion, Argumentieren sind dabei unnütz. Ein angebotenes Vorarbeiten oder andere Kompromisse waren absolut nicht möglich. Die Daten der Pickettdienste (Bereitschaftsdienste wochentags ab 17Uhr, am Wochenende 24h von 8-8Uhr des Folgetages) erfuhr man erst in der letzten Woche des Folgemonats, sodass längerfristige Freizeit- und Wochenendplanungen eingeschränkt sind. Gleiches betrifft die Rotation der chirurgischen Abteilungen. Die Arbeitszeiten betragen laut Arbeitsvertrag 50 Stunden pro Woche, Pickettdienste (3-5 im Monat) sind darin noch nicht inbegriffen. Mittagspausen sind regelmässig möglich, dies ist sehr zu empfehlen. Allerdings kostet dieses rund 10 CHF. Basel ist eine tolle Stadt, Freizeitmöglichkeiten gibt es genügende. Das Personalhaus (580 CHF/ Monat) kann ich empfehlen, auch wenn dort eine gewisse Strenge von Regularien herrscht. Regelmässige Reinigung, grosse Zimmer, 7min Fussweg zur Klinik, auf jeden Fall ausreichend für die Unterassistentenzeit.

Bewerbung

ca. 1,5 Jahre Bewerbung direkt an die verantwortliche Sekretärin Frau Blattner
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