PJ-Tertial-Bericht am Parkklinik Weissensee

Allgemeinchirurgie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station 1a, 3c, Notaufnahme · 11/2018 – 03/2019

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Insgesamt kann ich das chirurgische PJ-Tertial in der Parkklinik Weißensee in jedem Fall empfehlen! Dort hat es mir wirklich gut gefallen, obwohl ich zuvor noch keine chirurgischen Vorerfahrungen hatte. Die Bewertung bezieht sich ausdrücklich nur auf die Rotationen über die Allgemein- und Viszeralchirurgie und nicht auf die Pflichtrotation Orthopädie und Unfallchirurgie (1 Monat). Dort ist es wie andere schon beschrieben haben gar nicht gut - geringes Ansehen, unangenehmer Umgangston, nur 2. Assistenz in Hüft- und Knie-TEPs, nahezu keine Lehre auf Station. Rotationen: 1a: Bauchzentrum (Karzinome des Gastrointestinaltrakts, Cholezystitiden, Appendizitiden, Ileus etc.) 3c: Hernienzentrum 1b/c: Orthopädie und Unfallchirurgie (Endoprothetik und Frakturen) Notaufnahme (optional): man begleitet primär den diensthabenden Chirurgen, darf aber gelegentlich (wenn keine chirurgischen Patienten da sind) auch internistische Patienten aufnehmen und vorstellen - insgesamt viel selbständiges Arbeiten und man sieht viele Patienten und Krankheitsbilder. Dies war meine Lieblingsrotation, in der ich am meisten dazu gelernt habe. Typischer Tagesablauf: - Beginn 7 Uhr umgezogen auf Station - 7-7:30 Uhr Übergabe und Blutentnahmen/Flexülen - 7:30-8 Uhr Röntgendemo und Morgenbesprechung - 8-10 Uhr Blutentnahmen und Begleiten der Visite (dort auch Führen und Sichten der Kurven) - 10-12 Uhr Aufnahme neuer Patienten, Botengänge, Schreibarbeit - 12-12:30 Uhr Mittags- und Kaffeepause - 12:30-15 Uhr Briefe schreiben - 15-15:30 Uhr Nachmittagsbesprechung - zwischendurch Assistenz (meist 2., manchmal auch 1.) im OP - 15:30 Uhr Feierabend Pros: - fast tägliche Assistenz in diversen OPs - wöchentliche, sehr gute Seminare bei Chef- und Oberärzten - durchgängig nette Teams, es wird viel miteinander gelacht und geredet - für eine Nicht-Universitätsklinik relativ breits Krankheits- und OP-Spektrum - freundliche, wohlwollende OP-Schwestern - der zuständige Chefarzt der Chirurgie ist sehr nett und wohlwollend und kümmert sich sehr aktiv, dass man als PJler ein gutes, lehrreiches Tertial hat Contras: - Pflichtrotation Orthopädie und Unfallchirurgie - ich hätte mir gewünscht nach den OPs mehr nähen und knüpfen zu dürfen, dafür konnte ich zumindest viel tackern - ich hätte mir gewünscht, 1-2 eigene Patienten supervidiert betreuen zu dürfen Fazit: - lehrreich und empfehlenswert fürs Chirurgie-Tertial - sehr nettes Team und super Arbeitsklima

Bewerbung

Übers PJ-Portal
Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.