PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide
Innere
Bremerhaven, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station 10C und 10A
·
09/2018 – 12/2018
Veröffentlicht am
2.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
3
Unterricht
2
Betreuung
3
Freizeit
2
Station / Einrichtung
4
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 400
Erfahrungsbericht
Die ärztlichen Kollegen auf der Station sind überwiegend freundlich und erklären einem Sachverhalte geduldig. Gerade die Oberärzte der Nephrologie muss man hier besonders hervorheben. Bei den Kardiologen ist das Bild etwas durchwachsener aber noch positiv. Wie auf Stationen der Inneren üblich, herrscht auch hier sehr hoher Zeit- und Arbeitsdruck, weshalb ich nicht immer begeistert von den Visiten war. 80-90% der Assistenzärzte kommen aus Syrien und kämpfen teilweise noch mit Sprachproblemen. Das führt dann manchmal zu völliger Überforderung beim Patienten und entsprechenden Missverständnissen.
Die Pflege ist durchweg superfreundlich und hilfsbereit. Durch die Entfernung zur Uni kommen seltener/weniger Studenten in das Krankenhaus und man ist dort spürbar weniger genervt vom gemeinen PJler als an den meisten anderen Krankenhäusern insbesondere in Uni-Nähe.
Die Fortbildungen haben halbwegs regelmäßig stattgefunden und waren inhaltlich ganz gut.
Die Betreuung durch die PJ-Beauftragte war durchwachsen. Man hat sich immer wieder Sprüche eingefangen, wenn man mal auf anderen Stationen für ein paar Tage reinschnuppern wollte, insbesondere bei der ZNA, wobei man besonders dort viel lernen kann ("Dann beschwer dich nicht, wenn du bei der mündlichen Prüfung schlecht vorbereitet bist"), oder wenn mal wieder keine frische Wäsche da war ("PJler brauchen nicht jeden Tag einen frischen Kasak") und tolle Allgemeinplätze wie "Lehre muss man sich erkämpfen", was so viel heißt wie "Mach Überstunden/arbeite mehr ab, damit wir Zeit haben, die was zu zeigen". Kein Wunder, dass sich dann auch kein Student gefunden hat, der mit zur PJ-Messe fahren wollte, um das KH dort vorzustellen...
Das Klinikum selbst wurde in den 70ern erbaut und ist in Teilen modernisiert. Die Stationen wirken daher oft sehr renovierungsbedürftig und sind sehr eng. Es gibt kaum Platz für persönliche Gegenstände geschweige denn einen Spind.
Positiv muss man noch hervorheben: Kostenloser Betriebssport Rudern auf der Geste. Macht Laune, wenn man auf sowas steht.
Negativ sollte man erwähnen: Das Wohnheim hat kein WLAN, weil man nicht in der Lage ist, eine Risikoanalyse dafür zu erstellen. Und ja, ich war wirklich im Jahr 2018 dort...
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾
Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.
Diesen Bericht melden Öffnen ▾
Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.