PJ-Tertial-Bericht am Buergerspital Solothurn

Kardiologie

Solothurn, Schweiz · 8 Wochen · Station Ambulatorium, Kardiologische Schwerpunktstation, Katheter-/Rhythmologielabor, Notfall · 05/2018 – 07/2018

Veröffentlicht am

2.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 3
Unterricht 3
Betreuung 3
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1500 brutto

Erfahrungsbericht

Das Fazit zuerst: + Sehr freundliches und zuvorkommendes Team (Ärzteschaft & Pflege) + Gute Bezahlung für PJ-Verhältnisse + Abwechslungsreich, da Station, Ambulatorium, Koro-/Rhythmolabor, Notfall möglich + Station ist sehr angenehm - Teaching kommt zu kurz - Wenig zu tun im Ambulatorium - Stimmung unter den Kardiologen Allgemein: Insgesamt habe ich die 2 Monate in der Kardiologie am Bürgerspital Solothurn durchwegs positiv erlebt. Im ersten Monat war ich im Abulatorium, da gibt es leider für die PJler so gut wie nichts zu tun, weshalb ich meistens mit dem Dienstarzt die kardiologischen Notfälle abgearbeitet habe, aber auch da ist man mehr Zuschauer als Hilfe. War der Notfall ruhig konnte man in die Assistenten- oder Kaderärztesprechstunde gehen oder alternativ im Katheterlabor oder Rhythmologielabor beim Stenten odere Implantieren dabei sein. Die Invasiven waren alle sehr nett und haben einem gerne alles genau erklärt. An den Tisch durfte man i.d.R. auch, aber viel mehr als mal einen Draht hochschieben lag nicht drin. Insgesamt war das Ambulatorium zwar abwechslungsreich (v.a. die Notfälle waren spannend), aber da man selber fast nichts tun kann, wird es bald einmal langwierig. Die Fachassistenten waren immer sehr bemüht einem etwas beizubringen oder allfällig befundete EKG's nachzubefunden und zu korrigieren, aufgrund des hohen Workloads der Assistenten war dies aber nicht immer möglich. Obwohl alle sehr nett zu mir waren, hatte man das Gefühl , dass die Stimmung unter den Kardiologen zumeist sehr angespannt war. Im 2. Monat wechselte ich auf die kardiologische Schwerpunktstation. Da war man dann als Student ein bisschen mehr gefordert, da man selbstständig Patienten aufnehmen und betreuen konnte und jeweils direkt mit dem Oberarzt besprochen hat. Die Organisation ist so, dass die Station von der Inneren Medizin betrieben wird, sprich die Assistenten sind alle aus der Inneren, 1 Oberarzt ist Kardiologe, 1 Oberarzt ist von der Inneren. Einmal die Woche gab es dann Chefvisite mit dem Chef der Kardiologie. Man bekommt einen eigenen Arbeitsplatz und konnte seinem Niveau entsprechend mehr oder weniger Patienten betreuen. Die Stimmung unter den Assistenten der Inneren Medizin ist sehr gut, sodass dieser Monat sehr angenehm war. Auch diese Assistenten waren immer bemüht etwas von ihrem Wissen weiterzugeben. Aufgrund der hohen Selbstständigkeit und zusammen mit dem tollen Team machte dieser Monat äusserst viel Spass. Teaching: Teaching gab es insgesamt nicht so viel, zumindest nicht studenten-spezifisch. 1x die Woche hat eine Assistentenfortbildung stattgefunden, wo meist aktuelle ESC Guidelines besprochen wurden. Alle 2 - 3 Wochen gab es ein EKG-Teaching von einem Leitenden Arzt für die Assistenten der inneren Medizin, wo man immer mitgehen konnte. Am meisten lernen konnte man in der täglichen Telemetrie-Visite jeweils Mittags. Da kam jeweils eine sehr efahrene Leitende Ärztin und hat alle Patienten auf der Station mit den Assistenten besprochen, die Besprechungen waren immer auch ein gutes Teaching. Ansonsten konnte man aber immer jemanden fragen wenn man etwas bestimmtes lernen oder besser verstehen wollte. Wohnen/Lohn/Freizeit: Zur Wohnsituation kann ich leider nicht viel sagen, da ich nicht im Personalhaus war. Habe mir aber sagen lassen, dass es kein WLAN gibt, was wohl v.a. für Deutsche Studenten schon ein Nachteil ist. Die Bezahlung hingegen ist sehr gut mit 1700 CHF brutto. Pro Monat hatte man 2 Freitage zur Verfügung plus immer die Wochenenden, Wochenendschichten gabs für Studenten nicht. Wenn man mal früher gehen wollte war auch das niemals ein Problem.

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