PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Brixen

Allgemeinchirurgie

Brixen, Italien · 8 Wochen · Station Chirurgie (gibt nur eine 20 Bettenstation) · 01/2019 – 03/2019

Veröffentlicht am

1.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 3
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Ich habe das Tertial gesplittet und die ersten 8 Wochen an meiner Heimatuni in Bochum gemacht. Dort konnte ich große OPs wie Whipple sehen, in Brixen gab es so etwas nicht. Dafür wird man mit den kleinen OPs ziemlich vertraut und darf immer mit. Tagesablauf im Krankenhaus: Frühbesprechung 07:40-08.00 Visite: 08.05-08.45 danach Visite auf Intensiv meist 2-3 Patienten OP 08.00-ca 14/15 Uhr Ambulanz 09:00-12:00 Montags Ambulanz OP 14.00-15:30 Dienstags Tumorboard 13:30-14:30 Nachmittagsvisite ab 15 Uhr Freitags auch schon früher. Wir waren 3 PJler und haben uns auf Station, in die Ambulanz und in den OP aufgeteilt. Station war um 11 Uhr vorbei und danach ist man auch in die Ambulanz gegangen. Trotz des eher ruhigen Tagesablaufes darf man nicht früher gehen oder nur AUSNAHMSWEISE mal 1 Tag frei habe.(In 8 Wochen nur 3 Tage) Studientage gibt es nicht. PRO: Nettes Team, nette Pflege. Rotation in die Trauma für eine Woche möglich. Man kann auch mit auf die Onko oder in die Endoskopie. Man darf im OP bei Hernien oder Gallenblase die erste Assistenz sein. Gutes Mittagessen kostenlos. Man muss kein Blut auf Station abnehmen, das machen die Schwestern, wenn man will darf man aber. Brixen ist eine niedliche Stadt und man hat alles was man braucht, allerdings ist es für italienische Verhältnisse relativ teuer. Skigebiet "Plose" um die Ecke aber nicht so Schneesicher. CONTRA: Keine Studientage Eher schwierig mit der Unterkunftssucht Mir wurden einfache Sachen gezeigt wie Verbandswechsel, Fäden ziehen etc. obwohl ich das aus Famulaturen und Blockpraktika schon kannte und konnte. Keine eigene Patientenbetreuung. Man darf keine Briefe schreiben auch wenn man es lernen möchte. Ab 11 Uhr wenig zu tun. In der Ambulanz sitzt man hinter den Ärzten um als "Beobachter" dabei sein oder macht mal einen einfachen Verbandswechsel. Kleine chirurgische Abteilung meist laparoskopische Gallenblasen oder Leistenhernien, sonst 20 Rektum oder Kolon Ops pro Jahr.

Bewerbung

Ca. ein Jahr vorher beim Sekretariat anrufen.

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