PJ-Tertial-Bericht am Ospedale di Bolzano

Innere

Bozen, Italien · 8 Wochen · Station Allgemein Innere Medizin · 10/2018 – 02/2019

Veröffentlicht am

2.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 4
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0
Gebühren
Unterkunft / Freizeit

Erfahrungsbericht

Am ersten Tag wird man einem Tutor / Ärzteteam zugewiesen, mit dem sollte man dann immer Visite gehen. Um 8.00 Uhr ist Frühbesprechung, danach geht man normalerweise einen Kaffee trinken mit den anderen PJ´lern und gegen 9.00 Uhr auf Station. Man darf Blutdruck und die Sättigung messen und dann gegen 9.30/10 Uhr ist Visite. Blutabnahme machen hier die Krankenschwestern um 6 Uhr in der Früh. Je nachdem was für einen Arzt man hat, kann man Entlassungsbriefe schreiben, arterielle Punktionen durchführen, Neuaufnahmen alleine untersuchen (immer nachfragen!!). Aufgaben kriegt man meistens nur bei den deutschen südtiroler Ärzte, bei den italienischen Ärzte kann man so gut wie nichts selber machen und sie bemühen sich nicht viel Deutsch zu sprechen (obwohl sie es alle können müssen um in Südtirol im Sanitätsbetrieb arbeiten zu können). Um 12 Uhr bin ich dann immer Mittag essen gegangen und dann nochmals einen Kaffee =). Um das Mittagessen umsonst zu bekommen muss man 6h anwesend sein (man muss abstempeln). Am Nachmittag sind auch die verschiedenen Ambulanzen wo man einfach dazustoßen kann (Rheuma, Sono, DM, Herzinsuffizienz). Der Primar (Prof. Marschang) ist sehr nett und geht auf den Wünschen der Studenten ein. Er hat in dem Zeitraum 3 x Unterricht gehalten (Wie man einen Patienten untersucht, Patientenfall vorstellen und anschließend mit ihm besprechen und er hat eine EKG - Vorlesung gehalten). Von den Zeiten und der Arbeitsmoral sehr entspannt. Ist jetzt die Frage, ob man was lernen möchte oder ein gechilltes PJ haben möchte=). Da ich mich für ein chirurgisches Fach interessiere war das ganz okay so ein gechilltes PJ zu haben, aber etwas mehr hätte ich sicher auch gut vertragen können. Fazit: habe wenig dazugelernt, aber meine Freizeit genossen und viel unternommen.
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