PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Neuperlach
Chirurgie
Muenchen, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station 21, 31, 41, 51, Aufnahmestation, Notaufnahme, Anästhesie
·
11/2017 – 03/2018
Veröffentlicht am
1.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
Erfahrungsbericht
Das Chirurgie-Tertial im Klinikum Neuperlach hat mir gut gefallen.
In diesem Haus hat man die Möglichkeit für Chirurgie sehr viel zu rotieren und somit viele verschiedene Stationen mit Arbeitsweisen und OPs kennenzulernen. Nachteil ist dann natürlich, dass die Ärzte der einzelnen Fachrichtungen einen nicht so gut kennen und man dadurch nicht so viele selbstständige Arbeiten aufgetragen bekommt. Aber da kommt es eben ein wenig darauf an, was man sich von seinem PJ erwartet.
Ich hatte vorher keine chirurgischen Famulaturen oder Praktika gemacht und wollte daher möglichst viel sehen, dies ist hier wie gesagt gut möglich!
So war ich alle 2-3 Wochen auf einer anderen Station: Viszeralchirurgie (hier liegt der Schwerpunkt des Hauses mit der renommierten Colon-Ca-Therapie), Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie, sowie die Intermediate Care. Zudem war ich noch eine Woche auf der Aufnahmestation (Patienten aufnehmen mit Aufnahmeuntersuchung und Blut abnehmen/Nadel legen), und 2 Wochen durfte ich auch in die Anästhesie rotieren, was ich besonders cool fand! Die Anästhesie im Haus ist super nett und ich durfte sogar 2x intubieren und mehrfach Larynxmaske schieben, sonst natürlich viel mitschauen im OP und helfen bei kleineren Handgriffen.
Außerdem noch 2 Wochen Notaufnahme, hier eher mit unfallchirurgischem Schwerpunkt. Ist aber auch super, da kann man sehr selbstständig arbeiten und je nach Arzt den Patienten komplett alleine sehen und schonmal zum Röntgen schicken, am Ende schaut der zuständige Arzt dann nochmal mit drüber.
Ebenfalls attraktiv ist die Tatsache, dass man nachmittags Dienste in der Notaufnahme machen kann (16.30 - 22h), durch die man sich einen freien Tag erarbeiten kann, oder einen Wochenenddienst (8 - 22h), durch den man sich 2 Tage rausarbeiten kann. Am Wochenede dann morgens/mittags Blut abnehmen im Haus und danach in die Notaufnahme.
Wir waren eine Gruppe von ca. 8-12 chirurgischen PJlern und haben uns gegenseitig ausgeholfen, wenn jemand zu viele Blutentnahmen auf seiner Station hatte oder grad keine Lust im OP zu assistieren, und jemand anderes schon.
Klar, man muss morgens schon immer Blut abnehmen auf Station, aber zu einem erträglichen Maß. Im OP halt dann viel Haken halten und zuschauen, bei mehr Motivation / Eigenengagement sicherlich auch mehr möglich. Fragt einfach die Assistenzärzte und zeigt, dass ihr Lust habt euch einzubringen, dann geht auch mehr!
Gehen kann man übrigens auch meist zwischen 15-16h, wenn man nicht mehr in OPs eingeteilt ist.
Zweimal die Woche findet recht regelmäßig Fortbildung statt mit wechselnden chirurgischen Themen.
Zu Ende unseres Tertials kamen leider recht unmotivierte neue PJler (in ihrem 3. Tertial), die unsere gesamte Gruppe etwas runtergezogen haben.
Ich war sehr zufrieden mit dem Tertial.
Diesen Bericht melden Öffnen ▾
Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.