PJ-Tertial-Bericht am Ngwelezana Hospital

Allgemeinchirurgie

Empangeni, Suedafrika · 8 Wochen · Station Ward G/H · 11/2018 – 01/2019

Veröffentlicht am

2.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 3
Unterricht 3
Betreuung 3
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0
Gebühren
215

Erfahrungsbericht

"We are gonna work you like donkeys" - Begrüßung des Chefarztes So schlimm war es dann am Ende doch nicht. Dennoch, ein Urlaubstertial war es nicht. Wer Lust auf Chirurgie hat, und gerne viel selbst operieren will, kann hier auf seine Kosten kommen. Wer vorher keine Liebe zur Chirurgie hatte, wird sie auch hier nicht finden. Arbeitszeiten sind von 07:30 bis 16:00, je nach Lage auch länger oder kürzer. Einmal pro Woche steht in Call an, d.h. 24 Dienst in der Klinik. Die sind sehr stark vom betreuenden Arzt, da man entweder aktiv mitgenommen werden kann oder auch komplett ignoriert wird. Vor Ort kann man durch verschiedene Teams rotieren: die zwei Stationen (nach Geschlecht getrennt), eine Kinder/Verbrennungsstation, Traumateam, OP, Endoskopie oder Ambulanz. Es gibt generell viel Trauma (Stich- & Schusswunden und stumpfe Gewalt), Verbrennung und Viszeralchirurgie. Thoraxchirurgie selten, keine Neuro, keine Gefäß (machen die Orthopäden), kaum Tumorchirurgie. Kinderchirurgie im Rahmen des obigen, da es keine seperate Kinderchirurgie gibt. Die Patienten sind dann einfach jünger. Es werden weder Kleidung noch Essen gestellt. OP Klamotten gibt es, aber wer seine eigenen mitbringt (inkl. Schuhe) ist klar im Vorteil. Essen lässt sich vor der Klinik von einem der Straßenstände beziehen (ca. 1,80€). Die Patienten sprechen zum Teil Englisch, oftmals braucht man die Schwestern zum übersetzen. Die sind generell eher mittelmäßig motiviert und oft Grund für Frust. Die Ärzte dagegen sind sehr bemüht für ihre Patienten, müssen aber manchmal an Lehre erinnert werden. Beispiel: wenn man im OP fragt, ob man helfen kann, wird man weggeschickt. Fragt man dagegen ob man etwas lernen kann, wird das Ergebnis oft besser. Vom Land bekommt man trotz der eher europäischen Arbeitszeiten immer noch einiges mit, allerdings mehr am Wochenende. Nach 8 Wochen vor Ort hatten wir jedoch auch unsere Ausflugsziele in der näheren Umgebung zufriedenstellend gesehen :)

Bewerbung

Mit 1,5 Jahren Vorlauf per Mail: elective@ukzn.ac.za Genügend Zeit einplanen und flott sein, die Verwaltung vor Ort ist nicht gerade schnell. Wenn dann noch (wie in unserem Fall) Dokumente in der Post verloren gehen zieht es sich.
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