PJ-Tertial-Bericht am Stadtspital Triemli
Allgemeinchirurgie
Zuerich, Schweiz
·
8 Wochen
·
Station Stationen: M, F, W, D jeweils nur kurz
·
01/2019 – 03/2019
Veröffentlicht am
1.60
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
3
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 952 SFR, und Extrageld für Dienste und Rufbereitschaft/Pikett (diese sind obligat und zahlreich!)
- Gebühren
- 50,- SFR Pj-Anerkennung der Uni Zürich für das deutsche LPA, Personalzimmer 308,- SFR/Monat
Erfahrungsbericht
Ich habe hier viel gelernt und will die Zeit nicht missen. Als deutscher Pjler (hier Unterassistenten gerufen/ UHUs) muss ich aber sagen, habe ich im Vergleich zur Heimatuni viel mehr arbeiten müssen. Es fallen diverse Nachtschichten, Rufbereitschaften und Wochendenddienste an. Die allermeisten Assistenzärzte sind froh über die Hilfe der Uhus. Besonders in der Notaufnahme ist man schnell als wichtige Arbeitskraft eingearbeitet und wird dort gebraucht (mehrer Wochen ist hier die Regel).
Reanimationstrainings fürs Team inkl Uhus, arterielle Punktionen, viele Schockraumfälle, gute Kommunikation mit den Assistenten und Oberärzten waren für mich persönlich ein Riesenplus für die menschlichste und lehrreichste Notaufnahme die ich bisher miterleben durfte. Selbst nachts wird der Uhus gebraucht und gewertschätzt, um im OP auszuhelfen.
Es gibt hier die ein oder andere anspruchsvolle und extrovertierte Oberarztpersönlichkeit, aber weniger drastisch negativ, als mir dies in Deutschland bekannt und der Fall ist.
Im OP gibt es viel zu sehen, weniger selbst Hand anzulegen (wenn man Nähen will eher schwierig) aber auch gutes Teaching.
Mit den Kollegen wird gerne zu Mittag gegessen und sich auch angeregt unterhalten und sogar eine gemeinsame Freizeitaktivität-Kultur unter Uhus und Assitenten wird gepflegt, das waren tolle Abende und wirklich neue Erfahrungen für mich.
Das Triemli bietet ein Personalwohnheim als Bleibe, über das schon seit Jahren das Damoklesschwert der Abrissbirne hängt (völlig zu Recht, stinkige kleine Zimmer, Einrichtung aus 1970er Jahren, braunes Wasser aus den Wasserhähnen, olle Küchen, Badezimmer auf dem Flur wird geteilt und hat Bürgerhauscharme der frühen 1980er) - das ist aber Angelgenheit der Stadt! Leider trübte dies überteuerte Wohnen den Aufenthalt ein.
Aufgewogen haben den Aufenthalt aber die Bekanntschaften mit anderen Uhus, freundlichen und umgänglichen Assistenten, die kostenlose Mitbenutzung eines Fitnessraumes, die kostenlose Ebike-Entleihung (von 08.00 bis 19 oder 20 Uhr) gutes Teaching auch vom Chefarzt!!.
Bewerbung
1,5 bis 2 Jahre im Voraus und kurzfristig, z.B. 1-2 Monate.
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