PJ-Tertial-Bericht am Diakonie Krankenhaus Kreuznach
Anästhesiologie
Bad Kreuznach, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station OP, Intensivstation
·
09/2018 – 12/2018
Veröffentlicht am
1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 600
Erfahrungsbericht
Absolut lehrwillige Abteilung, jeder Arzt nimmt sich viel Zeit zum erklären und anleiten. Praktische Fertigkeiten werden ab dem ersten Tag ohne Zeitdruck angeleitet.
OP: Jeder PJler ist hier 3 Monate eingesetzt. Abwechslungsreiches OP-Spektrum trotz der überschaubaren Bettenzahl. Daher gibt es viel zu sehen. Auch wenn natürlich spezielle Anästhesien wie Neurochirurgie/Herz-Thoraxchirurgie fehlen (wobei das im PJ auch nicht zwingend sein muss). Freie Auswahl des OP-Saals nach der Frühbesprechung um 7:30 Uhr möglich. Dienstende variabel je nach OP-Programm (meist 15 - 16 Uhr). Jeder (!) Arzt der Abteilung nimmt sich den PJlern an und bespricht theoretische Inhalte und ist bemüht möglichst viel praktische Tätigkeiten (sofern möglich) an den PJler abzugeben und anzuleiten (Intubationen, arterielle Punktionen, ZVK-Anlage, Spinalanästhesien, tlw. sonogesteuerte Regionalanästhesie, ... ...)!
Intensiv: Hier ist jeder PJler 4 Wochen eingesetzt. Interdisziplinäre Station mit den Internisten (von einem Anästhesie-OA geleitet), daher sieht man auch viele internistische Krankheitsbilder. Einziger Nachteil ist der Dienstbeginn um 6:30 (3-Schicht-System). Ansonsten gibt es auch hier nur Vorteile: Lange und ausgiebige Visiten/Dienstübergaben. Eigenständiges Untersuchen von Patienten. Unter Anleitung Erstellen von Behandlungsplänen für den kommenden Tag. Insgesamt ist die Betreuung genau so gut wie im OP. Die praktischen Tätigkeiten die man sieht bzw. unter Anleitung durchführen kann hängen natürlich von den jeweiligen Patienten ab und unterscheiden sich daher. Wer etwas mehr lernen will sollte sich an den für die Station zuständige Oberarzt halten (extrem gute, aber auch ausdauernde Lehre -> zwischendurch an eine Kaffeepause erinnern).
Insgesamt: Sehr empfehlenswertes Tertial in der Anästhesie in der Diakonie! Super für jeden der in die Anästhesie später möchte oder auch für alle, die nur einen Einblick und ein bisschen Grundsicherheit in diesem Fach möchten.
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾
Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.
Diesen Bericht melden Öffnen ▾
Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.