PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Saarbruecken

Anästhesiologie

Saarbruecken, Deutschland · 8 Wochen · Station Intensivstation 43 · 05/2018 – 09/2018

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 4
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
200

Erfahrungsbericht

Die Betreuung im PJ am Klinikum Saarbrücken in der Abteilung Anästhesiologie war sehr gut. Gleich am ersten Tag durfte ich mit einleiten und intubieren. Die OP-Sääle werden morgens neu zugeteilt und man durfte relativ frei wählen, in welchen Saal man ging. Mir wurden viele Fragen gestellt, so lernt man am besten! Einsätze auf dem NEF sind problemlos möglich. Man bekommt den Tag darauf als Freizeitausgleich. Das Tertial ist in 8 Wochen OP und 8 Wochen Intensivstation gesplittet. Die Intensivstation 10 und 43 haben unterschiedliche Schwerpunkte (Innere Intensiv und operative Intensiv). Man wird zugeteilt. Ich war auf der 43, was sehr gut war. Ich habe aber auch von anderen PJlern, die auf der 10 waren nur Gutes gehört. Die Intensivstation wird von einem leitenden Oberarzt geführt, der über ein (für Unerfahrende wie mich) schier endloses Wissen verfügt. Man hört und sieht dort an einem Tag so viel, dass man nach dem Tertial noch eine Weile braucht, um das alles richtig einzuordnen. Die Betreuung durch die Assistenzärzte im OP und auf Intensiv war hervorragend. Ich durfte so gut wie alles selbst machen - natürlich unter Anleitung. Die Station und das Team im OP haben mir so viel Lust auf Anästhesie gemacht, dass ich nach dem PJ glatt dort anfange. Das ist auch ein wichtiger Tipp beim Lesen der Berichte hier im PJ-Ranking: Überlegt euch, wo und in welcher Abteilung ihr wirklich Lust hättet später auch mal zu arbeiten, denn das PJ lässt sich prima zur Stellensuche nutzen. Was nicht so gut ist: die Mensa (finde ich schrecklich). Lässt sich nur aushalten, weil alle PJler da gemeinsam essen und die Mittagspause verbringen. Ist umsonst - immerhin! Und der Unterricht 1x/ Woche ist wirklich nicht gut. Langweilige Vorträge mit PowerPoint. Nicht zu verwechseln mit den Lehrvisiten der Inneren und der Änasthesie auf Intensiv: hier darf man z.B. NIV Geräte mal an sich selbst ausprobieren, Patienten untersuchen, Fragen stellen und und und... Ich komme selbst nicht aus dem Saarland. Da kriegt man schon mal die Frage gestellt, warum dann ausgerechnet Saarbrücken... Aber die Stadt und das Saarland ist eben was Besonderes.
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