PJ-Tertial-Bericht am Christian Medical College Hospital Vellore

Chirurgie

Vellore, Indien · 8 Wochen · Station Thoraxchirurgie, Allgemeinchirurgie IV (Abdomen), Emergency Medicine, Handchirurgie, Plastiche Chirurgie · 07/2018 – 09/2018

Veröffentlicht am

1.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 4
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Gebühren
57 Euro pro Woche nur für Uni

Erfahrungsbericht

Neben den vielen krassen Eindrücken in Indien, ist das CMC ein riesiges Krankenhaus. Jeden Tag sind super viele Menschen auf dem Gelände und alle Abteilungen sind recht verwinkelt gebaut, aber so ist es eben in Indien. Man lernt recht schnell sich durchzufragen und das Personal und Sicherheitsleute helfen gerne weiter. Ansonsten ist es sehr wichtig, sich vor Ort mit anderen Austauschstudenten zu connacten, dann kann man sich gegenseitig weiterhelfen – Informationsfluss von bereits Bekanntem. Ansonsten gibt es ultra viel zu sehen. Diese coole Kombi aus Missionskrankenhaus und Uniklinik gibt es so wohl nicht noch mal. Man kann sich raussuchen, welche Abteilungen man sehen möchte, die Sekretärin (Ms. Sheela) macht fast alle Wünsche möglich. Auch Einsätze in einer Lepraklinik oder der Versorgung der armen ambulanten Bevölkerung. Was mich enttäuscht hat, dass man kaum etwas selber machen darf, nur zusehen. Das sollte einem klar sein! Aber es ist auch verständlich, wenn wöchentlich 20-30 neue Studenten ankommen und die Ärzte nie wissen, was können sie. Das Haus an sich ist eben eine Uniklinik, die auf Weltniveau arbeitet und dies Armen und Reichen ermöglicht. Daher lohnt es sich, schon 2-3 Wochen auf einer Station zu bleiben und dass die Ärzte einen kennen lernen. Dann konnte ich im OP steril assistieren oder ggf auch mal einen Lymphknoten unter Anleitung entfernen. Wenn man sich rechtzeitig anmeldet, bekommt man einen Platz im Hostel/Modal auf dem Campus. Täglich fahren Unibusse vom Campus zur Klinik in die Stadt (kostenlos). Wie lange man täglich bleibt, ist meist einem selbst überlassen. So kann man auch einmal ein langes Wochenende einlegen um weiter entfernte Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. :) Die Kommunikation funktioniert mit Ärzten auf Englisch sehr gut. Bei einheimischen oder weitgereisten Patienten benötigt man öfters einen Übersetzer (Pflege oder Ärzte). Aber das ist kein Wunder, da Indien in viiiele Bundesstaten und deren Landessprachen unterteilt ist. Für mich war es eine gute Wahl, wenn man weiß, dass man viel mit den Augen lernen darf. Wer händisch etwas machen möchte, sollte sich ein anderes kleines Haus suchen.

Bewerbung

http://www.cmch-vellore.edu/ http://www.cmch-vellore.edu/SinglePage.aspx?pid=P160806012&mid=M160802034 Die Bewerbung war unkompliziert komplett per Mail, ca 1,5-1 Jahr vorher. Wichtig ist, alle nötigen Dokumente für die Anerkennung des PJts zu haben und dann ein Visum zu bekommen. Bewerbungsgebühr war ca. 100 € plus Transaktionsgebühr.
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