PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Ludwigsburg

Chirurgie

Ludwigsburg, Deutschland · 8 Wochen · Station 1M, 4C, 6A, 6B, 7A, 7B, 8A, 8B · 11/2017 – 03/2018

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
650

Erfahrungsbericht

Das Chirurgie-Tertial in Ludwigsburg besteht i.d.R. aus drei Teilen. 8 Wochen Allgemeinchirurgie (AC) sind Pflicht. Dann kann man noch auswählen zwischen 4 Wochen Unfallchirurgie (UC), vier Wochen Gefäßchirurgie (GC) und vier Wochen Urologie; zwei davon muss man nehmen. Ich hatte AC, UC, GC. AC: Die AC hat in den letzten Jahren einige schlechte Bewertungen erhalten. Ich kenne einige dieser ehemaligen PJler und kann hier nur sagen: In der AC ist Initiative angesagt, d.h. wenn man etwas machen will, dann muss man selbst dahinter her sein. Man kann in der AC 8 Wochen mit Hakenhalten und Nadellegen und zwischendrin Chillen verbringen oder man nutzt eben das gesamte Angebot aus. Die Klinik für AC umfasst auch die Viszeralchirurgie, die Thoraxchirurgie und die Kinderchirurgie (hier ist meistens gewünscht, dass man zwei Wochen am Stück hier verbringt; manche sind auch schon vorher hier eingeteilt). Außerdem kann man in die Ambulanz, in die Rektoskopie, in die Notaufnahme und man kann auch Spät- und Nachtdienste mitmachen. 8 Wochen können hier schnell vergehen, man muss eben auch etwas dafür tun. In der Regel kommt man hier außerdem zeitig nach Hause. UC: Auch hier gehört Blutabnehmen und Hakenhalten zum täglichen Geschäft eines PJlers. Manchmal muss man hier auch mal Nein sagen können, sonst macht man außer den beiden zuerst genannten Sachen nichts anderes mehr, v.a. wenn man der einzige PJler in der UC ist. Sehr zu empfehlen ist die Notaufnahme. Hier kann man sehr viel machen und auch sehr viel sehen. GC: Die GC hat ein kleines, aber gutes Team. Außerdem ist es ein Bereich, mit dem man in fast jeden Fachgebiet zu tun hat. Man darf viel mitoperieren, nicht nur Haken halten. Man sieht die gleichen OPs mehrfach, sodass man selbst eine gewisse Routine entwickelt. Außerdem übt man Pulse messen und Knöchel-Arm-Indexe zu machen. In der GC ist man meistens am längsten beschäftigt, es lohnt sich jedoch.
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