PJ-Tertial-Bericht am Bezirkskrankenhaus Lienz

Innere

Lienz, Oesterreich · 8 Wochen · Station Gastroenterologie, Interne Notfallambulanz, Kardiologie und Intensivstation · 09/2018 – 11/2018

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
350

Erfahrungsbericht

In Lienz rotiert man durch unterschiedliche Stationen, wobei jeder PJler für 2 Wochen in der internen Notfallambulanz eingeteilt ist. Das gesamte Krankenhauspersonal ist wirklich ausgesprochen freundlich und man hat von Anfang an das Gefühl erwünscht zu sein und geschätzt zu werden. Man hat ein eigenes DECT Telefon und einen eigenen Computerzugang. Der Tag beginnt um 7.30 Uhr mit der Morgenbesprechung, bei der der Diensthabende die stationär aufgenommenen Patienten vorstellt und der Primar anschließend die Röntgen und CT Bilder des vorherigen Tages durchgeht. Anschließend kann man mit den anderen PJlern meist gemütlich Frühstück essen gehen. Die Aufgaben des PJlers auf den Stationen sind: Neuaufnahmen machen (Anamnese, Status, EKG-Befundung, Kurve vorschreiben und anschließend den Pat dem zuständigen Arzt vorstellen und die Aufnahme diktieren), Aufklärungen machen, Blutabnahmen und Zugänge legen, die die Schwestern nicht geschafft haben und gelegentlich Eiseninfusionen anhängen. Man darf also relativ viel eigenständig machen, lernt aber das meiste lernt man von sich selbst. Es gibt 2-3 sehr motivierte Ärzte, die einem versuchen viel beizubringen. Der Rest geht zwar freundlich mit dir um, aber man wird teilweise nicht so gut betreut bzw. es wird wenig erklärt. Da ist Eigeninitiative gefragt...man muss selbst einfach viel nachfragen und bei der Visite hellhörig sein und konkret fragen ob man später bei den Spezialuntersuchungen dabei sein kann, da sagt eigentlich auch niemand nein. Allerdings erinnern sie sich oft nicht mehr daran, einem Bescheid zu sagen. Am besten gefallen hat es mir in der internen Notfallambulanz, weil man dort eigenständig Patienten betreuen kann. Die Vorschläge zum weiteren Vorgehen bespricht man dann mit dem zuständigen Arzt. Hier kommt man auch gelegentlich zu arteriellen Punktionen oder zu Sonos. Ein Zimmer im Personalwohnheim gleich neben dem Krankenhaus wird einem gratis zur Verfügung gestellt. Dort hat man entweder ein Einzelzimmer mit eigenem Bad und eine Gemeinschaftsküche oder man wohnt in einer WG. Man bekommt 3 mal am Tag gratis Essen, auch am Wochenende. Ich kann das Innere Tertial in Lienz weiterempfehlen, allerdings wird sich in Lienz zukünfitg wahrscheinlich einiges Ändern, da im nächsten Jahr ein Primarwechsel ansteht und 3 Oberärzte in Pension gehen.
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