PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Ernst von Bergmann

Gastroenterologie

Potsdam, Deutschland · 8 Wochen · Station Gastroenterologie · 07/2018 – 10/2018

Veröffentlicht am

2.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 4
Freizeit 1
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Beginn 7.00 Uhr mit Blutentnahmen; max. vlt. 12 Stück Assistenzärzte: wirken frustriert, beklagen sich viel; Umgang mit Patienten teilweise, meiner Meinung nach, respektlos und herablassend (was die Visite angesichts von Konflikten verlängert, nicht verkürzt...); zu den PJlern freundlich, aber man fühlt sich mehr als Anhängsel denn als Mitarbeiter Oberärzte: teilweise recht distanziert, andere super jovial und nett Visiten: gehen über Stunden, man steht sich die Beine in den Bauch, werden ständig für's Briefe schreiben unterbrochen (dann darf man als PJler warten...), ich habe nicht viel gelernt Pflege: ist für PJler ganz gut ansprechbar, man wird respektiert Patientenaufnahmen: Hatte das Gefühl, es interessiert keinen, wenn ich jemanden aufgenommen habe. Eigentlich ist der Spätdienst für die Aufnahmen zuständig. Will man mit dem Spätdienst seinen Patienten besprechen, hört der nur mit halbem Ohr zu, denn am nächsten Tag betreut den Patienten eh der Frühdienst. Will man den Patienten dann stattdessen mit dem Frühdienst besprechen, fühlt der sich nicht zuständig, denn der Spätdienst nimmt ja auf... Nicht nur so, nicht immer so, es kommt noch einiges hinzu, aber im Prinzip. Meinem Vor-PJler hat's gefallen. Meine Mit-PJlerin fand's ähnlich wie ich. Briefe schreiben: irgendwann haben wir mehr oder minder eigeninitiativ damit angefangen, was die Assistenten zu freuen schien; dabei habe ich am meisten gelernt (man bekommt plötzlich Feedback, weil sich jemand verantwortlich fühlt!) Eigene Patienten: Vlt. war ich an meiner ich-langweile-mich-ständig-Situation selbst schuld, weil ich keine eigenen Patienten wollte (weil ich Sorge hatte, dass ich auch dann nicht richtig Feedback kriege UND weil ich das Fach nicht so reizvoll finde...). Würde also dazu raten, sich einfach ein Zimmer zu krallen, let's say No. 1, und sich dann um jeden zu kümmern, der da rein verlegt wird. Dann wird's vlt. sogar richtig gut? Kann jedenfalls nur besser werden als bei mir! Das EvB selbst: Alle Mitarbeiter, die neu sind, haben entweder zu Beginn oder im Verlauf drei volle Einführungstage (bei mir zu Beginn) in einem großen Seminarraum. Man bekommt einen Mitarbeiterausweis, mit dem man auch die elektronisch gesteuerte Wäschekammer betreten kann (die 24 h/T benutzbar ist), und Essensmarken (um Salat muss man manchmal kämpfen; die Marken sind angeblich nur für die 3 Hauptmahlzeiten, die zur Auswahl stehen). Die Fortbildungen sind echt ein Highlight! 1x/Wo. internistische, 1x/Wo. chirurgische Fortbildung. Fast jede Woche 1 h Fallvorstellung durch den Leiter der zentralen Notaufnahme, die ganz interaktiv abläuft, super viel Spaß macht und mutmaßlich eine super Prüfungsvorbereitung auf's MEx ist!
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