PJ-Tertial-Bericht am Klinikum am Gesundbrunnen

Allgemeinchirurgie

Heilbronn, Deutschland · 8 Wochen · Station I52/L7 · 07/2018 – 09/2018

Veröffentlicht am

3.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 4
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
649

Erfahrungsbericht

Das Chirurgie Tertial in Heilbronn ist in 2 Monaten Unfallchirurgie und 2 Monate Allgemeinchirurgie geteilt. 1. Positives: - Humane Arbeitszeiten (Ende meist zwischen 15-16Uhr) - Schöner Neubau und tolle Operationssäle - Eigener PJ-Raum mit Sofas, Mikrowelle, Kühlschrank, Spinte, Computer (lädt ein zum socializing ;)) - Super Organisation des gesamten Tertials vom Sekretariat der Klinik - Regelmässiger PJ-Unterricht aller Fachrichtungen der Klinik (oft nehmen sich die Chefärzte persönlich Zeit) - Teilnahme an Nachtdiensten - Bei kleineren OPs ist man als 1. Assistenz eingeteilt - In der Regel versuchen sie die Studenten im OP nachmittags pünktlich auszulösen 2. Negatives: - PJ`ler haben ein sehr schlechtes Ansehen in der Abteilung - Hauptaufgaben: Haken halten im OP, Blutabnahmen und Viggos legen - Die Teilnahme an den Visiten und der Arbeit auf Station ist leider nur sehr selten möglich - Man betreut keine eigenen Patienten, untersucht selten (wenn nur in der Notaufnahme) und schreibt keine Briefe etc. - Im OP kann man, abgesehen vom Haken halten, Tackern, Pflaster kleben und Lagern, kaum etwas praktisches tun. - Teilnahme an den verschiedenen PJ-Unterrichten ist selten möglich, weil man meistens im OP steht - Teilweise sehr lange OPs (nichts für einen schwachen Kreislauf ;) ) - Wenig Zeit zur Mitarbeit in der Notaufnahme oder Ambulanz - Keine Erklärungen, kein Teaching (die Assistenzärzte sind viel zu gestresst und unterbesetzt. Die meisten Oberärzte haben kein Interesse daran) - Keine Studientage (alle anderen Fachrichtung im Haus haben welche). Wenn man krank ist und keine Fehltage haben möchte, kann man aber die Dienste am Wochenende nacharbeiten - Teilweise herrscht ein sehr unfreundlicher Ton und man muss sich einiges gefallen lassen (Sowohl von den Assistenzärzten, als auch von den Oberärzten) - Das Sekretariat der Allgemeinchirurgie ist nicht sonderlich entgegenkommend und man bekommt das Gefühl, dass man wirklich nur als billige Arbeitskraft ausgenutzt wird Wenn man sich wirklich für Allgemeinchirurgie interessiert und auch praktische Fertigkeiten lernen möchte ist Heilbronn nicht unbedingt die richtige Adresse dafür. Das Team ist allgemein nicht sehr offen und freundlich. Man fühlt sich schnell unwohl. Aber natürlich ist es wie immer eine sehr subjektive Beurteilung und von der individuellen Motivation abhängig. :)

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