PJ-Tertial-Bericht am UniversitaetsSpital Zuerich (USZ)
Innere
Zuerich, Schweiz
·
8 Wochen
·
Station Notfall, Onkologie, Pneumologie, Kardiologie
·
05/2018 – 09/2018
Veröffentlicht am
1.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
5
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 990
Erfahrungsbericht
Ich kann ein Tertial in der Inneren Medizin am USZ trotz der vielen schlechten Vorgängerberichte sehr empfehlen! Es war eine super Zeit und ich konnte viel lernen, vor allen Dingen durch die Einbindung in den Stationsalltag und die durchweg netten engagierten Assistenz- und Oberärzte.
Allgemein kommt es natürlich wie überall darauf an, wie motiviert man ist und auf welche Ärzte man trifft, und man muss sich vorher sicherlich bewusst machen, dass man recht viel arbeiten muss und die Freizeit eher etwas zu kurz kommt.
Ich schätze, dass die Berichte aufgrund der unterschiedlichen Rotationen so wechselhaft ausfallen - ich hatte sehr Glück und war auf jeder Station mindestens 4 Wochen, so dass man wirklich helfen konnte, einen Überblick über die Stationsarbeit hatte und auch sehr viel mehr integriert wurde. Allerdings gab es auch viele Kommilitonen, die zum Teil nur 1 Woche auf manchen Stationen eingeteilt waren.
Besonders empfehlen kann ich die Onkologie- dort gab es zwar lange Visiten (z.T. 5 Stunden), allerdings konnte man sehr viele spannende Fälle sehen, einen wirklichen tollen Umgang mit Patienten, sowie viel internistisches Alltagswissen erlernen und bei Aszites- und Pleurapunktionen assistieren. Auch die Pneumologie fand ich super, dort konnte man viele arterielle Punktionen und aBGAs durchführen und viele Patienten eigenständig aufnehmen. In der Kardio-Ambulanz ist die Athmospäre meiner Meinung nach nicht so gut, aber wer gut EKG-Auswertungen lernen möchte, kann dort viel mitnehmen.
Sehr zu empfehlen ist auch der Notfall, in den so gut wie jeder eingeteilt ist- dort macht man ebenfalls Nachtdienste mit und nimmt viele Patienten auf.
Zürich ist im Allgemeinen zwar eine teure, aber wunderschöne Stadt, in der ihr euch besonders im Sommer sicher sehr wohlfühlen werdet!
Bewerbung
2 Jahre vorher, Infos gibt es auf der Seite der Inneren für Unterassistenten
Denkt daran frühzeitig (2-3 Monate vor Arbeitsbeginn) eure Urlaubstage (6 für 3,5 Monate, die nicht zu den deutschen Fehlzeiten gehören) einzureichen, da die Koordination dort leider streng ist.
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