PJ-Tertial-Bericht am Stadtklinik Bad Toelz

Innere

Bad Toelz, Deutschland · 8 Wochen · Station Gastroenterologie, Notaufnahme, Intensivstation · 05/2018 – 09/2018

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400
Gebühren
Kaution für Zimmer 100 Euro, Endreinigung nach Absprache

Erfahrungsbericht

Das PJ in Bad Tölz hat sich insgesamt sehr gelohnt und ich würde es jederzeit wieder so machen, weil man viel lernen kann und es einen guten Ausgleich zwischen dem stressigen Klinikalltag und Erholung am Wochenende in der Umgebung gibt (im Sommer und sicherlich auch im Winter richtig klasse). Team/Station Das Team ist auf den Stationen, in der Notaufnahme und allgemein echt lieb, die Umgangsart zwischen Ärzten, PJlern und Pflege, Funktionspersonal ist selten mal unfreundlich, so wie es eben in jedem Krankenhaus Menschen gibt, mit denen man erst umzugehen lernen muss. Man merkt, dass die Personalsituation bei Ärzten und Pflege wie überall öfter angespannt ist, sodass man das als PJler manchmal mit ausgleichen muss. Der Vorteil davon ist, dass man dadurch recht viel lernen kann , der Nachteil besteht darin, dass manchmal das Teaching (Fälle zusammen besprechen, Feedbackaustausch) außerhalb des PJ Seminars etwas zu kurz kommt, zumindest für meinen Geschmack. Trotzdem kann ich sagen, dass fast jeder der Assistenzärzte (bzw. Ober/Chefärzte) mir in der Zeit, die übrig blieb oder sich manchmal auch genommen wurde, mir etwas beigebracht hat. Ansehen des PJlers/Betreuung Als PJler wird man ernst genommen. Man bekommt je nach Stress-und Vertrauenslage des jeweiligen betreuenden Assistenzarztes mehr oder weniger eigenständig Arbeit anvertraut. Das reicht von Briefe schreiben bis zum Betreuen eigener Patienten. Bei manchen Ärzten muss man sich einen Patienten am Tag regelrecht wegschnappen, damit man mal ein Gefühl bekommt, wie es ist, sich selber Gedanken um einen Patienten zu machen, andere wiederum stupsen einen fast von Anfang an ins selbstständige Arbeiten unter Supervision. In der Notaufnahme ist das etwas einfacher, da ist oft viel los und man kann sehr viel sehr schnell lernen, auch wenn man meist eher die einfacheren Patienten (vor)bearbeitet. Wenn mal doch für die Innere dort nichts los ist, kann man auch mal neurologische oder chirurgische Patienten mitanschauen. PJ-Seminar und Unterricht ...fand regelmäßig im kleinen Kreis statt, fiel nur einmal aus und war immer gut vorbereitet. Beim Teaching der Neurologen 1-2h an Patienten, kann man auch gerne mitmachen. Außerdem gibt es am Morgen Röntgenbesprechungen und einmal bis zweimal pro Woche eine kurze Fortbildung zu aktuellen Themen für das ärztliche Personal. Kontakt zur Pflege Mit den Schwestern und Pflegern hatte ich selten mal Probleme. Die allermeisten sind sehr nett, man wird freundlich gegrüßt, die Zusammenarbeit ist gut. Es ist allerdings schade, dass keine Schwestern zur Visite mitlaufen und es keine gemeinsame Frühstücks-oder Mittagspause mit den Schwestern gibt, so wie ich es von anderen Stationen kenne. Mittagessen allgemein kann man aber fast immer, sogar wenn man in der Notaufnahme ist, wird man zum Essen geschickt. Klinik/Wohnheim Die Klinik ist insgesamt gut ausgestattet, es gibt eigentlich alles was man braucht, man kann zwischen den Stationen inklusive ITS rotieren und jederzeit in der Funktionsabteilung vorbeischauen. Das Wohnheim direkt nebenan ist schon ziemlich in die Tage gekommen, aber nicht so, dass man nicht 4 Monate dort wohnen könnte, immerhin ist es ja mietfrei. Allerdings mussten wir uns mit der Hausverwaltung öfter austauschen, weil wir die Wohnung dreckig übernehmen mussten, eine Endreinigung aber trotzdem schon nach dem ersten Monat mit unserem Gehalt verrechnet wurde. Wenn es diesbezüglich Probleme gibt, kann man sich aber an die Verwaltung des Krankenhauses oder den eigenen Chef wenden und dort besprechen, wenn irgendwas an den Umständen unbedingt behoben werden muss. Es gibt saubere Waschmaschinen und Trockner, Trockenräume und einen Fahrradkeller. Freizeit Bad Tölz und seine Umgebung wurden meiner Meinung nach für Freizeit und Wohlfühlen erschaffen. Man kann endlos in unterschiedlichsten Schweregraden wandern. Es gibt viele sehr schöne Badeseen, Badestellen an der Isar und unendlich viele Radwege. Natürlich ist auch super, dass München gut erreichbar ist. Man kann viel entdecken. Fast am besten sind Ausflüge zum Beindlhof, wo man richtig leckeres Eis in normalen und abgefahrenen Sorten gegen Vertrauenskasse essen kann (so viel Werbung hat das hier mal verdient). Insgesamt ein schönes und spannendes Tertial!

Bewerbung

Ca 4 Monate.

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