PJ-Tertial-Bericht am Inselspital Bern

Visceralchirurgie

Bern, Schweiz · 8 Wochen · Station H, Q · 07/2018 – 09/2018

Veröffentlicht am

3.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 4
Unterricht 3
Betreuung 4
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1050

Erfahrungsbericht

Wer interessante Ops sehen und eher unselbsständig arbeiten möchte, ist an der Insel gut aufgehoben. Wer hingegen selbstständig arbeiten möchte, sollte an ein kleineres Haus gehen, wo es dann eher kleinere Ops gibt, man aber eigenständig arbeiten kann und nicht nur den ganzen Tag hinterherläuft. Man hat an der Insel keine eigenen Patienten, meist läuft man den Ärzten hinterher und aht wenig zu tun. Da es elektronische Patientenakten gibt, laufen sie alle mit ihrem Laptops durch die Gegend. Leider haben wir Pjler keinen und müssen sehen, an welchen freien PC wir können um uns über die Patienten zu informieren. Sehr lästig. Weiter müssen wir Rufdienste (sogenannte Pikett) ableisten, die im Lohn mit abgegolten sind. Man ist nicht in der Notfallambulanz eingesetzt, das ist eine eigene Station sozusagen. Im Op hält man meist Haken und darf ggf am Ende die Hautnaht machen. Manche Assistenten sind sehr motiviert und erklären/zeigen viel, andere hingegen nicht. PJ Unterricht findet mit dem Herz-/Gefäßleuten zusammen statt 1x/Woche. Weiter gibt es 1x/Woche bedsinde teaching mit dem Dienst Oberarzt. Auch hier gibt es motivierte und weniger motivierte Ärzte. Man hat keine Studientage, dafür 2 Urlaubstage pro Monat, die man sich nehmen kann, wann man möchte. Es gibt keine Dienstkleidung wie Kasack und Hose, sondern nur einen Kittel, der Schürze genannt wird und wie eine Zwangsjacke angezogen wird. Echt unmöglich. Die deutschen Fehltage gelten nicht in der Schweiz, man kann in Anhängigkeit von der eigenen Uni den Vertrag kürzen oder auch ggf vorher kündigen, wenn man schon da ist. Im Gesamten muss man die Lehre sehr sehr einfordern. Ich war nicht sehr zufrieden mit der Insel. Bern als Stadt ist hingegen super toll, man kann viel unternehmen und in der Aare schwimmen ist einfach ein Highlight. Also wer interessante Ops sehen will und eher mit Chirurgie nicht so viel am Hut aht, ist ganz gut an der Insel aufgehoben, alle anderen die motiviert sind, eigenständig zu arbeiten und auch mehr im OP zu dürfen, sollten sich eher an einem kleinen Haus bewerben, mit der Gefahr, dass die Ops eher kleiner sind.
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