PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt

Innere

Dresden, Deutschland · 8 Wochen · Station Gastro, Kardio · 05/2018 – 09/2018

Veröffentlicht am

3.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 3
Unterricht 3
Betreuung 5
Freizeit 3
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
300

Erfahrungsbericht

Man rotiert in einem Tertial nur insgesamt 1x. Wünsche können geäußert werden, werden aber kaum berücksichtigt, man wird eher in eine Medizinische Klinik eingeteilt und das Sekretariat sagt dann am ersten Tag, wo Bedarf ist. Ich muss ganz klar meine beiden Stationen bewertungstechnisch trennen! Zuerst die Kardiologie Station: Ich wurde dort ausschliesslich nur zum Blutabnehmen und Flexülen legen angestellt. Das wurde mir tatsächlich vom Chefarzt, bei meinem Wunsch auf eine andere Station zu rotieren, so bestätigt ("Wir wollen ja auch einen Nutzen von Ihnen haben."). Sobald Aufnahmen zu machen waren, wurde mir von den Assistenzärzten gesagt: Nimm lieber schon mal Blut ab, den Rest mache ich. Außerdem sind zu der Zeit fast nur Assistenzärzte auf der Station eingesetzt worden, die so viel Kardio Erfahrung haben wie ich und absolut nichts erklären konnten. Dementsprechend sinnlos war es zur Visite mitzugehen. Die Oberärzte der Station sind beide sehr nett, allerdings selten da und vorwiegend in der Koro beschäftigt. Lerneffekt auf dieser Station war gleich Null! Ich habe es auf Drängen doch noch geschafft für maximal 2 Wochen der 2 Monate auf der ITS zu verbringen, wo man super viel gelernt hat (Dort hat man aber keinen Nutzen, weil die Pflege Blut abnimmt..). Auch auf der IMC ist es tausend mal spannender! Auf der Gastro Station hatte ich sehr viel Glück mit der Assistenzarztbesetzung. Dank einem Arzt gab es tägliche EKG Schulungen für uns PJler und wir durften auch eigene Patienten betreuen. Ab und an kann man auch bei Gastro- und Koloskopien zuschauen gehen. Top Station! Währenddessen habe ich noch 2 Wochen in der Notaufnahme verbracht, in der man viele verschiedene Sachen sehen kann, es aber teils sehr durcheinander ist und die Pflege sehr gewöhnungsbedürftig. Fortbildungen gibt es theoretisch jede Woche 1x für die Innere Medizin und 1x für die Chirurgie, zu der man auch mitgehen konnte. Eigentlich findet auch 1x/ Woche eine Patho Fortbildung statt, die in meinen 4 Monaten immer aus Mangel an Patienten ausgefallen ist. Außerdem gibt es einen EKG Kurs für PJler, der zwar sehr speziell ist, aber auch sehr lernreich!

Bewerbung

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