PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Dresden

Psychiatrie

Dresden, Deutschland · 8 Wochen · Station Akutgeriatrie/ S2 · 05/2018 – 09/2018

Veröffentlicht am

2.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
300

Erfahrungsbericht

Mein PJ war zweigeteilt, zunächst 3 Monate Akutgeriatrie, danach 1 Monat S2 Akutgeriatrie: ( Interdisziplinäre Station mit internistischen, neurologischen und psychiatrischen Patienten) - Aufgaben: ab 8 Uhr morgens Blutabnehmen, ggf Flexülen legen, 8.30 Uhr Visite ( 2x/ Woche große Visite interdisziplinär mit Innere/Neurologie), Erledigen der anfallenden Blutabnahmen, Teilnahme an Teambesprechung, Durchführung Lumbalpunktion unter Supervision mgl, Aufnahme von Patienten, Vorstellung dieser bei OA/ Stationsarzt, körperliche Untersuchungen, testpsychologische Diagnostik ( MMST, MOCA, Uhrentest), Zusammenfasssen der Laborwerte für Stationsarzt, Therapiekonsequenzen besprechen, Vorbereiten von Anordnungen Insgesamt 3 schöne Monate im interdisziplinärem Team. Alle Assistenzärzte und Oberärzte sind sehr nett und beantworten gern Fragen ( auch Innere/Neurologie). Krankheitsbilder auf Station sind vorwiegend Demenzen, Depression, Delir, aber auch Psychosen, Manien, Entzug bei Medikamentenabhängigkeit. Einzig der Kontakt zur Pflege war auf dieser Station leider sehr durchwachsen, die Stimmung zwischen Pflege und ärztlichem Personal war zeitweise merklich angespannt. Station S2: Psychotherapiestation Aufgaben: 8 Uhr morgens Dienstübergabe, 2x/ Woche Oberarztvisite ( Eigene Vorstellung von Patienten mgl, Dokumentation der Visite), Anwesenheit bei Patientengesprächen, selbstständige Aufklärung von Medikation oder Untersuchungen, Aufnahme und körperlicher Untersuchung, Vorstellung bei OA, Nachbesprechung und Aufstellen eines Therapieplanes, Teilnahme an EKT´s ein bunter Blumenstrauß an Krankheitsbildern, ein tolles Pflegeteam ( ich habe mich selten so wohl und angenommen gefühlt) Zusammenfassend kann ich sagen, es war ein sehr schönes, lehrreiches Tertial mit freundlichen, offenen Assistenz- und Oberärzten. Anliegen finden immer Gehör, Hospitationen ( auch Dienste mgl) in den Ambulanzen werden gern ermöglicht. Eigeninitiative ist gefragt. Einzig eine PJ Weiterbildung habe ich tatsächlich vermisst, weil innerhalb des Stationsbetriebes kaum Zeit für Lehre bleibt. Es besteht die Möglichkeit 1x/Woche an der Klinikinternen Weiterbildung teilzunehmen, welche sehr interessant ist, aber eher auf den Klinikalltag abgestimmt ist und weniger auf die Vorbereitung für das STEX. Desweiteren wurde ich 3 Monate auf die Akutgeriatrie eingeteilt und durfte nur 1x in den letzten Wochen auf eine Wunschstation rotieren. Die PJler nach mir haben allerdings ihre Stationswünsche mit 2 Rotationen ermöglicht bekommen. Trotzdem kann ich ein PJ in der Psychiatrie an der Uniklinik Dresden empfehlen. :)

Bewerbung

Ein zeitiger Kontakt bei Frau Prof Pfennig ist ratsam, wenn man bestimmte Rotationswünsche hat. Ich empfehle jedem zukünftigen Pjler 2x zu rotieren. :) Viel Spaß für alle zukünftigen PJler!
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