PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Heidelberg
Herz-/Gefäßchirurgie
Heidelberg, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Herzchirurgie, 7 und 5B
·
06/2018 – 08/2018
Veröffentlicht am
3.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
3
Team Station
3
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
5
Klinik insgesamt
3
Unterricht
3
Betreuung
4
Freizeit
4
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 400
Erfahrungsbericht
Herzchirurgie-Rotation im Chirurgie-Tertial der Uniklinik Heidelberg.
Berühmt-Berüchtigte Abteilung. Teilweise einige von der ganz alten Schule (besonders in Bezug auf Hierarchie), teilweise ganz nett, teilweise auch völlig desolat (Rumschreien, Beleidigen im OP).
Unzählige Blutentnahmen und Braunülen, die einen den ganzen Tag beschäftigen können. Wer will kann Echos machen...bekommt das aber nur einmal kurz gezeigt.
Im OP wird sehr aktive Mitarbeit verlangt. Kann man diese leisten, darf man auch viel machen. Kann man es nicht, (oder der Operateur mag einen nicht) dann halt nicht. Teilweise steht man auch mal für 2 Stunden steril in der zweiten Reihe. Für alles in dieser Abteilung gilt: es gibt kaum "Chancen zum Lernen und Üben", entweder man kann es schon, oder man hat Pech gehabt.
Arbeitszeiten öfters bis weit nach 17 Uhr. Wenn die OP deutlich länger geht, gibt es keine Auslöse. Dank oder Anerkennung gibt es nicht. Zeit oder Lust zum Erklären hat auch niemand so richtig.
Zusammenfassend eine harte Zeit in der man mit Glück viel im OP "mitoperieren" kann. Im Gegensatz zu allen anderen Rotationen kann man hier wirklich mal wie ein Chirurg arbeiten, statt nur an seinem Haken zu schlafen. Dafür lange Tage, wenig Feedback oder theoretischen Input und kaum Anerkennung oder Integration ins Team. Am Ende kann man froh sein, diese harte Schule überstanden zu haben.
Der Unterricht wird für die gesamte Chirurgie gemeinsam organisiert und ist verpflichtet. 3x Woche um 16:00 Uhr. Allerdings schafft man es meistens eh nicht hin.
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