PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Mutterhaus Trier

Orthopädie

Trier, Deutschland · 8 Wochen · Station B6 · 07/2018 – 10/2018

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
Bis Bafög Höchstsatz je nach Tertialen.

Erfahrungsbericht

Ich habe das komplette Wahlfachtertial in der Orthopädie verbracht. Die Orthopädieabteilung im Mutterhaus ist eine Belegabteilung und wird von 5 Orthopäden geleitet, welche eine Gemeinschaftspraxis auf dem Petrisberg betreiben. Jeder der Orthopäden ist 1-2 Tage in der Woche im Krankenhaus und visitiert/operiert. Das weitere ärztliche Team der Station besteht aus einem Facharzt und einem Assistenzarzt. Durch diese recht überschaubare Besetzung wird man vom ersten Tag an in alle anfallenden Aufgaben mit einbezogen. Meine Aufgaben umfassten dabei die Aufnahme von Patienten, Briefe schreiben, Visite dokumentieren, selber Patienten während den Visiten vorstellen, Verbandswechsel, Zugänge legen,etc. Kurz: alles was auf Station anfällt. Die meiste Zeit verbrachte ich jedoch im OP. Dort ist man aufgrund der 5 unterschiedlichen Operateure in einer idealen Lernumgebung. Jeder bringt einem sein Spezialgebiet bei und durch die unterschiedlichen Spezialisten für Schulter, Knie, Hüfte und Arthroskopie erhält man einen breiten Zugriff auf das Fachgebiet Orthopädie. Es finden sich auch komplexe Fälle in der Abteilung. Revisionsoperationen stehen ebenfalls auf dem OP Programm, sodass auf keinen Fall Langeweile bzw. Eintönigkeit auftaucht. Sobald ich Interesse und auch einige Fähigkeiten zeigen konnte, durfte ich im OP auch viele Aufgaben übernehmen. Vom alleinigen Abdecken über Hautschnitt bis zum Wundverschluss war fast alles dabei. Besonders gut hat mir in der Orthopädie gefallen, dass sich das Team auf einer Augenhöhe begegnet. Ich wurde des häufigeren auch nach meiner Meinung zu bestimmten Fällen befragt, was in anderen Abteilungen gar nicht denkbar gewesen war. Ein weitere Pluspunkt für das PJ in der Belegabteilung ist die Möglichkeit für einige Wochen mit hoch in die ambulante Versorgung in der Gemeinschaftspraxis zu gehen. Dieses Aspekt kommt sonst quasi nie zur Geltung, hat mir aber persönlich sehr viel im Bezug auf Untersuchung und Diagnostik gebracht. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich jederzeit wieder mein Wahlfach in der Orthopädie im Mutterhaus machen würde.

Autor:in kontaktieren

Dem Autor oder der Autorin eine Nachricht schreiben Öffnen ▾

Die Autor:in hat zugestimmt, Nachrichten zu diesem Bericht zu empfangen. Deine E-Mail-Adresse wird nur zur Weiterleitung verwendet und nicht öffentlich angezeigt. Die E-Mail-Adresse der Autor:in ist und bleibt verborgen.

Die Autor:in antwortet direkt an diese Adresse.
Max. 2000 Zeichen.
Deine Anfrage wird 90 Tage als Audit-Log gespeichert, dann automatisch gelöscht.
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾

Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.

Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.