PJ-Tertial-Bericht am St. Theresien-Krankenhaus Nuernberg

Chirurgie

Nuernberg, Deutschland · 8 Wochen · Station C4 (Unfallchirurgie), C3 (Allgemeinchirurgie) · 05/2018 – 09/2018

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
200

Erfahrungsbericht

Allgemeines: Arbeitszeit 6:50 h-15:20 Uhr. Ich konnte so gut wie immer pünktlich gehen! Frühstück und Mittagessen kostenlos 200€ Gehalt Keine Studientage, kein fester PJ-Unterricht Details: Ein Chirurgie Tertial ist jedem zu empfehlen, der wirklich Lust auf Chirurgie hat und gerne in den Op möchte. Wer sich lieber im Hintergrund halten möchte, ist hier eher falsch. Ich war zuerst 2 Monate in der Unfallchirurgie. Hier wird für die kleine Größe des Hauses ein sehr breites Spektrum abgedeckt. Von Arthroskopien (Knie, Schulter) über Prothesen, Wirbelsäulenchirurgie und Brüche jeder Art wird hier alles gemacht. Insofern kann man auch viel lernen und mitnehmen und sieht viele OPs. Der Chef ist super nett und hats echt drauf! Auch alle OÄ sind freundlich und beantworten jede Frage. Man geht morgens nach der Frühbesprechung auf Visite mit, macht die Blutabnahmen und Verbandswechsel und wird auch im Op mit eingeteilt. Am Ende durfte ich eine Metallentfernung als Operateurin machen. Sowas passiert einem an einem größeren Haus laut Berichten ja eher nie.... Es war zudem auch immer möglich, mit in die Notaufnahme zu gehen. Hier kann man Pat. untersuchen und darf z.B. Platzwunden auch selber Nähen. Ich hatte ehrlich gesagt im Vorfeld nicht so Lust auf UCH. Ich wurde allerdings wirklich vom Gegenteil überzeugt - das lag bestimmt nicht zuletzt an dem super Team! :)) Anschließend war ich 2 Monate in der Allgemein- und Viszeralchirurgie. Auch hier beginnt es morgens mit der Frühbesprechung, dann Visite. Blutabnahmen, Braunülenlegen, Drainage-Entfernung und Wundversorgung mit Verbandswechsel gehören zum stationären Alltag. Außerdem hab ich auch die elektiven Patienten aufgenommen. Es kam an einigen Tagen vor, dass kein Assistent da war (kleines Haus, wenig Personal) was aber für mich fast von Vorteil war, weil ich selbstständig agieren und entscheiden musste, was mir für die Zukunft sicherlich einiges gebracht hat. Das Op-Spektrum ist eher klein.. Struma, Galle, Appendix, Sigma, Hämorrhoiden.... also man darf keine große abgefahrene Tumorchirurgie erwarten. Jedoch war man so im Op auch sehr oft 1. Assistenz, konnte die Kamera führen bei laparoskopischen Eingriffen und durfte eigtl. auch immer die Naht übernehmen. Zudem war es möglich, in die Notaufnahme und Sprechstunden mitzugehen. Alle Ärte, die ich kennengelernt habe inkl. OÄ und Chef waren auch in dieser Abteilung wahnsinnig nett, freundlich und zugewandt. Insgesamt kann man sagen, dass PJler hier wirklich geschätzt sind und zum Team gehören. Ich kann das Chirurgietertial hier nur empfehlen und würde es jederzeit wieder machen!!!

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