PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Hamburg-Eppendorf

Mikrobiologie

Hamburg, Deutschland · 16 Wochen · Station Institut für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene · 04/2008 – 07/2008

Veröffentlicht am

1.47
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 3
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Erfahrungsbericht

Na denn werde ich mal die bundesweit erste Bewertung für ein Tertial im Bereich Mikrobiologie eintragen. Das Fach ist natürlich sehr speziell und sicher auch nicht überall möglich. Man sollte vorher am besten bereits Erfahrungen in der Mikrobiologie gesammelt haben durch z.B. Doktorarbeit, Wahlfach oder entsprechende vorherige Ausbildung zur/zum TA. Das Team in der Mikrobiologie am UKE ist super nett. Sowohl in der Diagnostik als auch im Campus Forschung ist jederzeit jemand ansprechbar und antwortet bereitwillig auf Fragen oder hilft bei Problemen. Die Ärzte und natürlich auch die MTAs in der Diagnostik sind sehr bemüht die PJler und Wahlfachstudenten einzuarbeiten und vertrauen nach und nach mehr Aufgaben an. So beginnt der Tag in der Diagnostik i.d.R. morgens um 8 in einem der Labore (Varia, Urin-Blutkultur, Typhus, Pilz/TB ggf. auch HIV/Hepatitis, Virologie/Serologie). An der Seite eines ärztlichen Kollegen und einer TA wird man an das Ablesen und anschließende Validieren der Befunde herangeführt und kann je nach Vorkenntnissen recht bald eigenständig arbeiten. Da die bakteriologische Diagnostik (zumindest der Teil an dem man sinnvoll teilnehmen kann) aber eigentlich selten länger als bis 12 Uhr gehtm, benötigt man natürlich für den Nachmittag auch eine Beschäftigung. Hier bietet es sich an wenn man bereits vorher eine Doktorarbeit im Institut begonnen (oder noch besser abgeschlossen) hat und weiter wissenschaftlich arbeiten kann in einer der Arbeitsgruppen. Anosonsten gibt es sehr viel Unterricht an dem man teilnehmen darf. Zweimal die Woche die normalen Vorlesungen aus dem Themenblock6, im Anschluss daran der Kurs an dem man auch teilnehmen darf sofern gewünscht. Dann jeden Mittwoch ein Infektiologisches Seminar mit dem Mitarbeitern des BNI bzw. der Med. Klinik. Regelmäßig wissenschaftliche Vorträge in der Forschung und wöchentliche Assistentenbesprechungen in denen es gelegentlich interessante Fälle zu besprechen gibt. Als kleines Bonbon darf man auch mit auf die wöchentlichen klinisch-infektiologischen Visiten auf den Intensivstationen (Neurochirurgie, Pädiatrie, ANITO). An den Trimester-Abschluss-Prüfungen darf man als Beisitzer dann auch teilnehmen und hat so schon mal die nach dem PJ anstehende Prüfungssituation live aber ohne sich selbst Sorgen ums Bestehen machen zu müssen. Fazit: Auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man nicht nur Interesse am Fach hat, sondern auch bereits vorher Kontakt zum Institut hatte. Wer also vor hat hier sein PJ zu machen, sollte vielleicht bereits vor PJ-Beginn in einem der letzten Blöcke anfragen und evtl in einem Freiblock mit einer Arbeit beginnen.

Bewerbung

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