PJ-Tertial-Bericht am Otto Wagner Spital

Innere

Wien, Oesterreich · 8 Wochen · Station Internistisches Zentrum · 07/2018 – 09/2018

Veröffentlicht am

2.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 3
Betreuung 4
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
550 Euro

Erfahrungsbericht

Vorneweg: bestimmt nicht die beste Adresse Wien um ein lehrreiches Innere Tertial zu absolvieren, aber auch nicht die schlechteste! Stationsalltag: 8:00 bis circa 8:20 Uhr: Frühbesprechung 8:20 bis 9 Uhr: nochmals stationsinterne Übergabe aka Kaffeetrinken 9 bis 10 Uhr: Briefe schreiben 10 Uhr Visite, Dauer: ca 1 Stunde. Die Aufgabe des PJlers oder der Turnusarztes besteht darin, den Dekurs auf dem Laptop mitzuschreiben und sich zu notieren, was nach der Visite gemacht werden muss (Zb Röntgen anmelden, telefonische Auskunft, Ergo/ Physiotherapie anmelden etc) ab 11 Uhr: Konsile ausfüllen, Untersuchungen anmelden etc, eventuell eine Aufnahme 13 Uhr: Dienstschluss für alle Ärzte außer PJler 
 14 Uhr: Dienstschluss PJler 14-15 Uhr: Eigenstudienzeit 
(ACHTUNG: einige PJler mussten diese auf Station absolvieren!) Außerdem: Man muss sich jeden Tag im Sekretariat melden und die Arbeitszeiten dokumentieren. Fehltage müssen im Voraus angemeldet und bewilligt werden (und Achtung: sie werden nicht immer bewilligt, weil manchmal zu wenig ÄRZTE da sind, dann müssen die KPJler herhalten.) 
Ab dem ersten Krankheitstag muss man eine Krankmeldung vom Arzt einreichen. Lehre ist stark davon abhängig, welchen Mentor man hat und wie motiviert dieser ist. Es ist nicht vorgesehen, dass PJler oder Turnusärzte Zimmer führen oder Therapieentscheidungen treffen. Je nachdem auf welchen Arzt man trifft oder ob man in der Ambulanz eingesetzt wird (hier 1:1 Betreuung), hat man das Glück, dass mal mehr, mal weniger erklärt oder gefragt wird. Ich persönlich hab sehr gerne Dienste mitgemacht, weil man auch dort eher eine 1:1 Betreuung hat und viel erklärt wird und man den nächsten Tag frei + 11 Überstunden hat. Sehr gutes Verhältnis zur Pflege (oft wird gemeinsam gefrühstückt) und zu den Turnusärzten (die sind aber immer nur 6 Monate da und wechseln daher oft). 
 Mäßiges Verhältnis zu den Ärzten - man wird oft entweder als Ballast oder aber als Depp für alles wahrgenommen (Briefe diktieren, rumtelefonieren, Konsile und Ablebensberichte ausfülle)... Alles in allem war das Tertial ok - für deutsche Verhältnisse darf man wenig und sieht wenig, aber man hat auch viel Freizeit und der Stationsalltag ist in der Regel nicht sehr stressig. :-)

Bewerbung

auch kurzfristig möglich
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