PJ-Tertial-Bericht am Diakonie Krankenhaus Kreuznach

Gynäkologie

Bad Kreuznach, Deutschland · 8 Wochen · Station 7B/7C/Kreißsaal · 05/2018 – 09/2018

Veröffentlicht am

1.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
600,00
Gebühren
0,00

Erfahrungsbericht

PRO: Tolles Team! Man wir schnell freundlich aufgenommen und integriert. Es ist immer möglich Fragen zu stellen und ein Großteil der Ärzte erklärt gerne und regelmäßig. Zu den Tätigkeiten gehört auch Blut abnehmen und Braunülen legen, steht allerdings nicht im Vordergrund. Wir waren zu zweit, jeder 8 Wochen in der Geburtshilfe, 8 Wochen in der Gyn (wenn man alleine ist kann man hin und her switchen, wie man möchte). Im Gyn-Teil kann man viel Zeit im OP verbringen (muss aber nicht), ansonsten auf Station die Visite begleiten, immer bei den Untersuchungen dabei sein und häufig auch voruntersuchen (z.B. Sono), die vaginale Untersuchung kommt etwas zu kurz, weil man (verständlicherweise) nicht jede Patientin doppelt vaginal untersucht. Die Stimmung im OP ist gut, man darf schnell selbst nähen am Ende der OPs und da in der Zeit wenige Assistenten da waren (Urlaubszeit) durfte ich auch mehrmals 1. Assistenz beim Kaiserschnitt machen, auch mal Kameraführung bei der Pelviskopie. Ansonsten hält man auch Haken (aber nicht übermäßig viel) und "steuert" den Uterus bei den Hysterektomien. In der Geburtshilfe kann man auf der Wochenbettstation helfen, eigenständig Abschlussuntersuchungen durchführen und ist ansonsten viel im Kreißsaal wo man bei den Geburten eher passiv ist aber trotzdem viel lernen kann. Ab und zu durfte ich auch nähen (Dammschnitt/-riss). Manche Hebammen erklären auch gern, einige leider nicht. Man wird nicht wirklich an die Aufgaben der Hebammen herangeführt (hätte ich evtl. auch mehr nachfragen müssen) obwohl es ja auch interessant wäre. Regelmäßiges Mittagessen ist selbstverständlich, man arbeitet recht fest von 7:45 bis 16:15 (Frühbesprechung bis Übergabe an den Nachtdienst), kann aber auch mal früher gehen und wenn man einen Termin hat sowieso. Studientage sind möglich, theoretisch wohl immer freitags, wir haben uns meistens abgewechselt, sodass immer eine freitags da war, hat aber glaube ich niemand so richtig erwartet. Der Freitag bietet sich an, da meistens nur ambulante OPs sind und deswegen im OP nicht viele Leute gebraucht werden. Nach Absprache sind alle sehr großzügig. Von der Assistenzärztin bis zum Chef sind alle wirklich freundlich und zugewandt, da kann man nichts beklagen. CONTRA Ich hätte mir ein bisschen mehr eigenverantwortliches Handeln, z.B. "eigene" Patienten gewünscht. Da es mein erstes Tertial war, habe ich aber nicht nachgehakt, sonst wäre das vllt auch möglich gewesen. Andererseits konnte man sich so meist die interessanten Sachen rauspicken. Der PJ-Unterricht fand öfter mal nicht statt und war insgesamt eher ok als super. FAZIT: Würde ich wieder genauso machen :)

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