PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Giessen

Allgemeinchirurgie

Giessen, Deutschland · 8 Wochen · Station Privatstation · 05/2008 – 07/2008

Veröffentlicht am

5.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 6
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 6
Klinik insgesamt 6
Unterricht 5
Betreuung 6
Freizeit 6
Station / Einrichtung 5

Erfahrungsbericht

Der allgemeinchirurgische Teil war der SCHLIMMSTE Abschnitt des gesamten PJ´s, resp. Studiums. Wenn man den Begriff "Ausbeutung" beschreiben sollte, dann empfiehlt es sich, acht Wochen hier zu verbringen. Ich wurde fast ausschließlich im OP eingesetzt, dufte dort aber außer dem obligatorischen Haken halten (und am besten dazu noch den Mund) absolut NICHTS machen. Ich habe in acht Wochen sage und schreibe drei Hautnähte machen dürfen. Während der Operation wird häufig nichts erklärt, nur einige wenige Oberärzte nehmen sich die Zeit, zumindest ein paar Basics zur Operation zu erklären. Von der Stationsarbeit habe ich fast nichts mitbekommen, weil ich wie gesagt fast nur im OP war. Nichtsdestotrotz waren Stationsärzte und Pflege bemüht, uns PJ´lern das Leben so angenehm wie möglich zu machen (DAS WAR DAS EINZIG POSITIVE IN DEN ACHT WOCHEN). Der Ton ist teilweise unmöglich, man wird als PJ´ler nicht geachtet und manchmal nichtmal beachtet. Oft musste ich weit über die Arbeitszeit hinaus am Tisch stehen, weil kein Dienst-PJ´ler da war oder weil man einfach nicht gehen konnte (Ohne Begründung). Gelernt habe ich in acht Wochen fast nichts. Insgesamt ein Katastrophen-Tertial. Mein Tip: Geht nicht in die Uniklinik um Chirurgie zu machen!!!
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