PJ-Tertial-Bericht am St. Hedwig-Krankenhaus

Innere

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station Pneumologie, Onkologie · 11/2017 – 02/2018

Veröffentlicht am

1.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 4
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Über PJ allgemein: am 1. Tag werden alle Fromalitäten erledigt (Schlüssel, Zugang zum KIS usw.) Man darf sich 2 Stationen aussuchen, die Wünsche werden berücksichtigt so gut, wie es möglich ist. Man bekommt einen Kalender, in dem es steht, wann man für eine Woche (Spätschicht) bei der Rettungstelle eingeplant ist und wann sein 'Spritzendienst ' ist (ein Wochenende, an dem man im ganzen Hause am Samstag und Sonntag für Blutentnahmen und Braunülen zuständig ist, dafür bekommt man 4 'Studientage' extra. Onkologie: Jeder Tag fängt mit Blutentnahmen und Braunülen an. Um 8 fängt die Visite an. Auf PJ-ler wird nicht gewartet, so dass man meistens den Anfang verpasst. Bei der Visite werden Fragen seitens PJ-ler häufiger ignoriert als beantwortet. Ab 10 Uhr kommen Patienten zur Chemotherapie. Die sind meistens schon bekannt, deswegen sind Aufnahmenuntersuchungen eher ziemlich oberflächlich und meistens gucktnniemand drüber, wenn was auffällt. Der Vorteil dieser Station ist, dass man lernt Portnadel zu legen. Man darf auch eine Aszitespunktion oder eine Pleurapunktion unter Aufsicht durchführen. Meistens darf man auch nach 14 Uhr gehen. Pneumologie: Viele Braunülen und Zugänge. Viel Leerlauf. Als ich da war herrschte Chaos, weil die zuständige Assistentin ein wenig überfordert war. Sie hatte viele Patienten zum Betreuen und wenig Zeit um etwas zu erklären. Die Visite ging unterbrochen ein paar Stunden, wobei ich mich häufig wie ein Assisten der Assistentärztin fühlte (bring dies und jenes, nimm hier Blut ab, lege da einen Zugang etc.) Am Nachmittag habe ich 1 oder 2 Patienten aufgenommen. Zusammenfassend: man wird hauptsächlich als kostenlose Blutentnahmekraft betrachtet. Wenn auf einer Station PJ-ler fehlen, muss man rüber, um Blutentnahmen zu erledigen. Ich habe auch leider nicht viel gelernt. Der Vorteil ist regelmäßiger PJ-Unterricht, das manchmal besser, manchmal schlechter ist und die Kantine mit gutem Essen.

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