PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Chemnitz

Allgemeinchirurgie

Chemnitz, Deutschland · 8 Wochen · Station 071 + 072 · 07/2018 – 10/2018

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
373,00

Erfahrungsbericht

Ich habe insgesamt 8 Wochen in der Allgemein- und Visceralchirurgie auf den Stationen 071 und 072 im Klinikum Chemnitz verbracht. Die Klinik hat ein breites Spektrum an Patienten mit unterschiedlichsten Erkrankungen (diabetische Füße, Schilddrüse, Krebserkrankungen des GIT, Gallenblase, Appendix, Pankreas,...). Der Arbeitstag beginnt jeden Morgen um 6.45 Uhr mit der Visite. Von 7.30 Uhr bis 8 Uhr findet die Röntgendemonstration statt. Danach geht man entweder in den OP oder arbeitet auf Station. Ich war fast jeden Tag bei mindestens einer OP als 2. Assistenz dabei. Das heißt Haken/Instrumente halten, Sauger bedienen, knüpfen, Fäden abschneiden. Die Chirurgen waren stets bereit, meine Fragen zu beantworten, haben mir auch von sich aus viel erklärt und auch mir wurden Fragen gestellt. Wenn man mal etwas nicht wusste, war das aber nicht so schlimm. Dann wurde es erklärt. Auf Station habe ich Anamnesen und Aufnahmeuntersuchungen gemacht, Flexülen gelegt, Epikrisen geschrieben, bei ultraschallgestützten Punktionen (Abszesse) assistiert, während der Visite Untersuchungsbefunde und Anordnungen dokumentiert und gelernt, mit dem klinikinternen System (SAP) zu arbeiten. Besonders am Anfang meines Tertials war die Station durch die Urlaubszeit ärztlicherseits manchmal schlecht besetzt, weshalb ich teilweise ein paar Stunden allein auf Station war. Ich versuchte dann, so viel wie möglich alleine zu regeln, hatte dabei aber nie das Gefühl über meine Kompetenzen zu gehen, da das Pflegepersonal, die Ärzte der Nachbarstation persönlich oder die Oberärztin telefonisch erreichbar waren und ich mich so absichern konnte. Der Tag endete offiziell mit der Nachmittagsbesprechung von 15 Uhr bis 15.30 Uhr. Manchmal hatte ich danach noch ein paar kleine Aufgaben zu erledigen. Um 16 Uhr war ich aber fast immer fertig. Einmal wöchentlich findet donnerstags von 14 bis 16 Uhr eine PJ-Weiterbildung zu unterschiedlichsten Themen statt. Es gibt einen Naht- und einen Gipskurs pro Tertial. Die Rahmenbedingungen für das PJ-Tertial sind sehr angenehm. Man bekommt eine Unterkunft direkt neben dem Klinikum gestellt, kann im Wert von 12€ täglich in der Cafeteria essen und verdient 373€/Monat. Insgesamt kann ich ein PJ-Tertial in der Allgemeinchirurgie am Klinikum Chemnitz unbedingt weiterempfehlen. Man bekommt einen breit gefächerten Überblick über allgemein- und visceralchirurgische Erkrankungen, deren Diagnostik und Therapie. Die Assistenz- und Oberärzte sowie der Chefarzt haben mir stets das Gefühl gegeben, meine Arbeit als PJler zu würdigen und ich habe mich in dem Team entsprechend wohl gefühlt

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