PJ-Tertial-Bericht am Buergerspital Solothurn

Chirurgie

Solothurn, Schweiz · 8 Wochen · Station Chirurgie, Notfall, Unfall- und Ortho · 03/2018 – 07/2018

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1700 SFr
Gebühren
nach allen Abzügen inklusive Miete bleiben etwa 1270 SFr

Erfahrungsbericht

Das Tertial am BSS ist auf jeden Fall weiterempfehlen! Grundsätzlich rotiert man jeweils 5 Wochen in der Viszeralchirurgie, auf den Notfall sowie in die Ortho- und Unfallchirurgie. Besonders auf dem Notfall ist der Lernzuwachs enorm, man kann in Rücksprache mit dem Kader- oder Assistenzarzt Patienten selbstständig betreuen. Der Umgangston ist überall sehr nett auch im OP! In der Orthopädie gibt es Tage in denen nicht viel zu tun ist, aber dann wird man auch mal früher nach Hause geschickt. Alternativ durfte ich dann in andere Fachbereiche reinschnuppern z.B. mal einen Nachmittag bei den Radiologen oder in der Angiologie verbringen. Je nach Anzahl der Unterassistenten gibt es etwa 3-4 mal eine Pickettwoche in den 4 Monaten. In der Regel wird man 1-2/ Woche angerufen um bei Notfallops zu helfen oder hilft am Wochenende auf dem Notfall aus, wenn viel los ist. Das Mittagessen ist sehr lecker, die Preise sind natürlich etwas höher. Jedoch gibt es eine Tagessuppe für 2.50sfr inklusive Brot als günstige Alternative. Wir haben oft selber gekocht und das Essen dann in der Mikrowelle im Spital erwärmt. Das Wohnheim wird zurzeit renoviert und ist für den Preis (knapp 300 sfr) absolut okay. Mittlerweile gibt es auch Wlan, ebenso kann das Fitnessstudio im Spital gratis mitbenutzt werden. Die Wohnheimküche ist eher spärlich ausgestattet, es schadet also nicht ein paar Töpfe und scharfe Messer mitzubringen. Meist sind 6 chirurgische Unterassistenten in der Chirurgie mit denen oft etwas zusammen unternommen wird. Zu empfehlen ist auf jeden Fall die Vitaminstation (bestes Eis) sowie die Pitteria in Solothurn. Sobald die Sonne rauskommt, spielt sich das Stadtleben an der Aare ab. Es vergeht eigentlich kein Wochenende an dem nicht irgendein Stadtevent ist. Durch die zentrale Lage ist man auch schnell in grösseren Städten wie Bern, Basel, Luzern oder Zürich. Ich hatte eine wirklich tolle Zeit in Solothurn, auch wenn die Arbeitszeiten länger sind als im deutschen PJ kann ich ein Tertial in der Schweiz empfehlen!

Bewerbung

etwa 1 Jahr im Voraus
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